Alben

August Burns Red 2 Stars
Presents: Sleddin’ Hill – A Holiday Album

Instrumental
13 Songs / 42:03 Min. - Solid State/EMI

Review in METAL HAMMER 01/2013 Foto: METAL HAMMER Review in METAL HAMMER 01/2013 Weihnachtsalben kennt man eher von solch illustren Pop- und Schlager-Stars wie Christina Aguilera oder Marianne & Michael. Natürlich haben sich auch schon Metalbands an den Klängen für die stille Jahreszeit versucht, dabei aber meist mit einem Augenzwinkern und ganz eigenen Cover-Kreationen. Die Jungs von August Burns Red gehen zwar ebenfalls ihren ganz eigenen Weg, dieser aber kann nur bedingt bis gar nicht überzeugen.

Das rein akustische Album PRESENTS: SLEDDIN’ HILL – A HOLIDAY ALBUM ist, kurz gesagt, langweilig und öde. Es werden unter anderem Klassiker wie ‘Jingle Bells’ oder ‘Winter Wonderland’ mit zugegeben feiner musikalischer Handarbeit dargeboten, das Ganze hat jedoch einen Unterhaltungswert wie Badputzen. Man fragt sich kontinuierlich, wieso August Burns Red das gemacht haben. Um ihren christlichen Fans etwas zu bieten? Um mal ruhigere Töne anschlagen zu können, ohne gleich von ihren Fans verschmäht zu werden?

Letzter Punkt ist kaum haltbar, denn das Album ist pure Abzocke. Die Band hätte hier wesentlich mehr rausholen können, wie zum Beispiel Austrian Death Machine mit ihrer A VERY BRUTAL CHRISTMAS-EP oder Killwhitneydead mit STOCKING STUFFHER bewiesen. Wie man es dreht und wendet, von August Burns Red ist man mehr gewöhnt und kann nur hoffen, dass zukünftig die Ideen wieder in eine richtige EP oder ein Album fließen.

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Kommentare (2)
Machen sie doch

Sie schreiben grade neue Songs, also Sand aus der Muschi und weiter.

Reine Subjektivität

So eine schlechte Rezension, die auf einer seriösen Seite veröffentlicht wurde, habe ich schon seit ich mich erinnern kann nicht mehr gelesen. Erstens ist das Album nicht rein akustisch und zweitens hält das Album derart raffinierte Arrangements bereit, dass die anderen genannten Bands davon nur träumen können. Der Erfolg der Platte straft die angebliche Uninspiriertheit Lügen. Diese Rezension ist so subjektiv, dass es schon weh tut. Offensichtlich gefallen dem Verfasser keine hauptsächlich akustischen Alben. Seine Sache. Vielen anderen gefällt gerade das gut, da es bei Weihnachten auch immer um Besinnung geht. Also liebe Leser bitte selber reinhören, bevor ihr euch aufgrund solch einer Rezension davin abbringen lasst!

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