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Gold 5 Stars
Interbellum

Hard Rock
9 Songs / 39:03 Min. - Ván/Soulfood

Review in METAL HAMMER 01/2013 Foto: METAL HAMMER Review in METAL HAMMER 01/2013 Dass die niederländische Szene derzeit vor allem mit klassischem Rock punktet, ist kein Geheimnis. Gold aus Holland hacken mit ihrem Debüt INTERBELLUM in dieselbe Stilkerbe, setzen sich dabei jedoch wohltuend von dem bisher Dagewesenen ab. Die Band um Frontfrau Milena Eva und den ehemaligen The Devil’s Blood-Gitarristen Thomas Sciarone punktet nämlich nicht mit einer Extraschippe Schwärze, sondern mag es lieber melodiös. Und „melodiös“ bedeutet bei Gold manchmal auch „poppig“.

‘Antebellum’ beispielsweise ist eine dieser eingängigen Hymnen, die zu Prä-Formatradio-Zeiten deutlich vor Mitternacht gespielt worden wären. Doch natürlich können sie auch härter: Im schrägen, sperrigen ‘Gone Under’ etwa, aber auch in ‘One Of Us’, das neben klassischen Rock-Roots auch mit einem (man traut es sich kaum auszusprechen) leichten Danzig-Unterton aufwartet. Gold warten mit einer Bandbreite auf, die über den Szene-Durchschnitt hinausreicht. Ein ausgewogenes und aufgrund der Vielzahl an stilistisch unterschiedlichen Tracks auch langfristig spannendes Debüt.

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