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King of Asgard 5 Stars

Fi'mbulvintr

Viking Metal
13 Songs / 52:42 Min. / VÖ: 13. August 2010 - Metal Blade Records

King of Asgard - Fi'mbulvintr Foto: Metal Blade Records King of Asgard - Fi'mbulvintr Bei mancher Kombo widersprechen die Ohren, wenn die Rede von einer neu formierten Truppe ist. So auch im Fall der... ja, und schon stockt die Klassifizierung wie der Wikinger vorm leeren Met-Humpen. Manchmal ist es Pagan, dann wieder die Viking-Schublade, Folk-Einflüsse gibt es auch und rasante Black Metal-Angriffe strecken unerwartet nieder. Wo ist der rote Faden? Bei den Melodien! Karl Beckmann steckte schon bei Mithotyn ab, wo er jetzt mit King of Asgard hin will: FI'MBULVINTR ist eine wilde Orgie aus Blast, hochmelodischen Parts, schweren und sägenden Riffs, einer Prise Melancholie im Detail und einigen Death Metal-Anleihen. Die Melange macht's.



2008 hat Beckmann seinen Mithotyn-Kumpanen Karsten Larsson und Jonas Albrektsson (Thy Primordial) um sich und seine Klampfe versammelt. Die Zeitmaschine kommt gratis obendrauf, denn FI'MBULVINTR versetzt in die gemeinsame Vergangenheit, als Viking Metal mit Enslaved, Falkenbach und den 90er-Bathory-Werken ein gut besetztes Subgenre war.



Auch die Produktion orientiert sich selbstbewusst an dieser Dekade und liefert angenehm schroff hämmernde Drums zu frostigen Licks und druckvollen Riffs. Trotz der Vielseitigkeit kommt es irgendwann aber zu ersten Gähnmomenten. Überragend sind die Melodien, überzeugend die schwarzwurzeligen Attacken – weniger Eindruck hinterlässt allerdings die tiefer gestimmte Gitarrenarbeit. Insgesamt will der Funke nicht in seiner ganzen möglichen Pracht überspringen. Ein starkes Debüt ist FI'MBULVINTR trotzdem.

 



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