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Swashbuckle Crime Always Pays

Pirate Metal, Nuclear Blast (Warner) 16 Songs / 53:56 Min. / 10.09.2010

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Foto: Nuclear Blast (Warner)

Leinen los für den dritten Eroberungsfeldzug des US-amerikanischen Piratentrios um Admiral Nobeard! Im direkten Vergleich zum Vorgänger BACK TO THE NOOSE (2009) ballert die Kanonenkugel noch eine ganze Spur heftiger in die Kombüse. Swashbuckle haben den Anteil an melodischen Zwischenspielen und Gags reduziert und knallen ihren Fans lieber mehr hektische Thrash-Nummern vor den Latz. ʻWe Are The Stormʼ und ʻThis Round Is On Youʼ geben die Richtung vor: S.O.D., frühe Anthrax und D.R.I. lassen grüßen.

Damit das Riff-Massaker nicht zu eintönig wird, schieben die drei Bekloppten (plus Papagei) immer mal wieder melodische Elemente ein, die entfernt an Running Wild erinnern (ʻA Time Of Wooden Ships And Iron Menʼ). Eine geradezu entzückende Mischung, die das Album nie langweilig werden lässt.

Okay, es ist fraglich, ob Swashbuckle auch ohne ihr überzogenes Image (also rein mit musikalischen Mitteln) so schnell so populär hätten werden können. Wahrscheinlich nicht. Aber wer den Metal nicht immer bierernst nimmt, wird mit CRIME ALWAYS PAYS seine Freude haben.


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