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Anaal Nathrakh Vanitas

Black Metal, Candlelight 10 Songs / 39:07 Min.

6/ 7
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Review in METAL HAMMER 11/2012
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Foto: METAL HAMMER

Auf diese Briten kann man sich verlassen. Und zwar gänzlich. VANITAS setzt wiederum Maßstäbe in Sachen Brutalität und Psychopathen-Galama. Satan, Schweine, Menschen – alles drin. Schön! Vorneweg führt ‘Pulvis Et Umbrab Sumus’ gnadenlos, aber noch recht unspektakulär ein. Dann… Hilfe, eine handzahme Melodie! ‘In Coelo Quies. Tout Finis Ici Bas’ endet dennoch standesgemäß mit einem langen, ekligen Schrei und verlässt nicht die traumatischen Pfade, auf welche Irrumator und V.I.T.R.I.O.L. uns in der Folge auf ihrem siebten Album zerren.

Dieses Gabba-Noise-Industrial-Inferno mit harten metallischen Zügen arbeitet nahe, aber doch weit entfernt von der glasklaren Brutalität von The Berzerker. Es ist dank seiner Vielseitigkeit in Sachen Gesang, Riffing und Melodien trotz allem Chaos und unfassbar ausufernden Derwisch-Kapriolen auf der Basis spastischer Geistesabnormitäten niemals zu kaputt, um vom thematisch-strukturellen Zug abzukommen. Lediglich ‘Make Glorious The Embrace Of Saturn’ und der erwähnte Opener schwächeln aufgrund ihrer „Normalität“, und das abschließende ‘A Metaphor For The Dead’ ist etwas zu schmalzig geraten.

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