Alben
Ufomammut
Oro: Opus Primum
Doom Metal
von
Taking Dawn schicken sich an der Welt zu zeigen, wie sehr die Wüste rocken kann. Frisch aus der Glitzerstadt Las Vegas schmeißen sie ihr Debüt TIME TO BURN auf den Markt, um damit den Glam-Thron zu erobern.
Gelingen wird ihnen das aber nicht. Nach anfänglicher Euphorie über die Dynamik, die man anfangshalber noch zu spüren glaubt, wird der wippende Fuß immer langsamer. Die Intention: Arschtretender Rock’n’roll. Die Produktion: Technisch überperfektes Hochglanzwerk. Dass das nicht so ganz zusammenpasst, zeigt bereits der erste Durchlauf.
Sollte man sich aber an solchen Produktionen nicht stören, kann TIME TO BURN viel Spass machen: Die Lieder sind schnell, haben packende Melodien und sind garantierte Live-Kracher. Die eigentliche Wucht der Riffs kommt im Konzert hoffentlich besser zur Geltung. Mit ‘Close Your Eyes’ findet man sogar eine ordentliche Ohrwurmballade.
Vielleicht schaffen es Taking Dawn auf dem folgenden Album ja, ihre dreckige Seite auch in der Produktion hervor zu kehren, den Las Vegas Putz abzulegen und das ungezügelte, rotzige Innere raus zu lassen. Dann würde auf jeden Fall eine höhere Punktzahl winken.
Saskia Annen
Metal-Urgestein Udo Dirkschneider wird 60. Um das und sein Raritäten-Album zu feiern, durfte er Panzer fahren.
Unsere Festival-Abgesandten halten euch via Twitter auf dem Laufenden, was gerade beim Rock’n’Ink abgeht.
‘Porn From Spain 2’ wird die zweite Single aus dem neuen Callejon-Album BLITZKREUZ. Wir waren beim wüsten Videodreh dabei.
Was beim Spiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC abging, ist nicht nur ein Fußball-Phänomen, wie unsere Sammlung zeigt.
Nicht nur Guns N’ Roses-Fans kommen mit unserer Juni-Ausgabe voll auf ihre Kosten. Was es neben Sonderheft und Slash-CD zu lesen gibt, erklärt Chefredakteur Thorsten Zahn.

Kommentar schreiben