Toggle menu

Metal Hammer

Search

Cattle Decapitation THE HARVEST FLOOR Review

teilen
mailen
teilen
von

Die vegane Miliz der internationalen Death Grind-Szene tritt wieder auf den Plan. Dabei fest im Anschlag: THE HARVEST FLOOR. Textlich dreht es sich hier erneut alles um Themen wie Tierschutz, Abschlachten von Tieren und die damit verbundene Rolle des Menschen.

Nichts Neues, aber die Band zieht immerhin ihre Linie konsequent durch. Aber auch als Karnivore kann man THE HARVEST FLOOR einiges abgewinnen. Zunächst ist da natürlich die musikalische Versiertheit des Quartetts aus San Diego. Death Grind paart sich mit zum Teil aberwitzigen Breaks, Gitarrenläufen, Breakdowns, Frog-Noise- und Keifpassagen.

Trotz der auf den ersten Hör unzugänglichen Charakteristik dieses Albums schaffen es Cattle Decapitation, Abwechslung zu generieren. Da wird durchaus mal das Tempo gedrosselt, und bei langsamen Passagen zum Träumen holen die Herren feine Melodien aus der Puppenkiste.

Okay, natürlich nur, um dann im nächsten Augenblick mit Über-Blast-Grind-Parts das Bolzenschussgerät musikalisch umzusetzen. Dies gelingt besonders nachdrücklich, da für das Schlagwerk Zach Ohren (unter anderem Decrepit Birth, All Shall Perish) seine tödlichen Künste zur Verfügung stellte.

Dennoch gibt es ein Manko: den Sound. Es ist sicherlich alles andere als einfach, für eine solche Komplexität einen extrem druckvollen Klang zu produzieren, aber genau darauf hätten Cattle Decapitation auf Album Nummer fünf mehr Wert legen sollen, denn so fehlt der ganzen Extrem-Melange ein wenig der Druck. (Sehr) gute vier Punkte mit Tendenz nach oben.

Anzo Sadoni

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Februar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Cattle Decapitation :: The Anthropocene Extinction

Cattle Decapitation :: Monolith Of Inhumanity

All Shall Perish :: This Is Where It Ends


ÄHNLICHE ARTIKEL

Die Videos der Woche vom 05.06. mit Devildriver, Cattle Decapitation u.v.m.

Brandaktuelles Videomaterial gibt es auch diese Woche - von unter anderem Dominum, Avatar sowie einigen weiteren.

Gorey Sunday: Die zehn brutalsten Musikvideos im Metal

Anlässlich der herbstlichen Feierlichkeiten präsentiert METAL HAMMER ein überschaubares Sortiment der verstörendsten Metal-Musikvideos.

Cattle Decapitation: Halb Mensch, halb Insekt

Kakerlaken spielen inhaltlich keine allzu große Rolle auf dem neuen Cattle Decapitation-Album TERRASITE, sondern eher ein "Erdfresser"-Mischwesen.

teilen
mailen
teilen
Die Videos der Woche vom 05.06. mit Devildriver, Cattle Decapitation u.v.m.

Hier geht's zur Übersicht dieser Woche: Ancient Curse ‘Metal Lake’ Armored Saint ‘Every Man - Any Man’ Avatar ‘Crying Fire’ Besvärjelsen ‘Didn’t Come To Party’ Blood Incantation ‘Dawn’ Cattle Decapitation ‘Dead End Residents’ Changing Tides ‘If Pain Is Constant’ Devildriver ‘Dead In The Water’ Dominum ‘Dark Melodies’ Embrace The Silence ‘Misery’ Imperial Age ‘Gnosis’ Master Massive ‘Jonah And The Whale’ Musa Dagh ‘Hollow Rooms’ Nestor ‘On The Run’ (live) The Night Eternal ‘Where This World Ends’ Ogma ‘Enslaved’ Polymoon ‘I End, You Begin’ Todomal ‘Graveyards Of Joy’ Untitled With Drums ‘Matter’ The Vintage Caravan ‘Days Go By’ Xandria ‘Colours’ ---…
Weiterlesen
Zur Startseite