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Lamb Of God HOURGLASS Review



Lamb Of God haben sich von der kleinen, rabiat-technischen Metal-Band zu ganz großen Akteuren der New Wave Of American Heavy Metal gemausert. Und genau diesen Aufstieg spiegelt HOURGLASS – THE CD ANTHOLOGY wider. Leider ausgesprochen lieblos – so viel sei vorweg verraten.



Drei Discs in einer Pappschuber-Box erwarten den Fan, jede einzelne im einfachen Digipack ohne viel Schnickschnack oder Booklet. Inhaltlich aufgeteilt ist die Anthologie in:



- THE UNDERGROUND YEARS

- THE EPIC YEARS

- THE VAULT



Material gibt es so einiges – nahezu alle Hits, viel aus der weniger bekannten Frühphase der Band und darüber hinaus diverse Obskuritäten aus der Zeit, als Lamb Of God noch Burn The Priest hießen. Das Problem dabei: die alten und obskuren Sachen sind schön zu besitzen, überzeugen musikalische heute aber kaum mehr wirklich. Damit sind Disc Eins und Drei raus. Die Hits hingegen sind hinlänglich bekannt, was Disc 2 – eigentlich die musikalisch interessanteste – auch wieder etwas mau macht. Kennt man ja alles schon.



Dazu kommt HOURGLASS ohne jegliche Liner-Notes aus, es gibt mangels Booklet auch keine Bilder, Videos sind ebenfalls Mangelware. Lieblos, das ist das einzig wirklich treffende Wort bei HOURGLASS – einer Compilation die einzig durch die unbezweifelbare Klasse von Lamb Of God und ihren Songs vor dem kompletten Untergang bewahrt wird. Warum die Werkschau kurz nach dem Label-Wechsel passiert, kann sich wohl jeder selber denken.



Tobias Gerber



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