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Judas Priest A TOUCH OF EVIL LIVE Review



In den letzten Jahren waren Konzerte von Judas Priest immer ein zweischneidiges Schwert: Entweder sahen die Fans eine packende Show von Halford & Co. oder einen beinahe schon als Offenbarungseid zu bezeichnenden Auftritt der NWOBHM- Legende.



Dies sollte sich aber zur diesjährigen „Priest Feast“-Tour schlagartig ändern, denn hier präsentierten sich der Metal God und seine Mitstreiter in bestechender Form. Genau in diese Kerbe schlägt auch A TOUCH OF EVIL: LIVE. Aufgenommen auf den beiden Welttourneen 2005 und 2008, bietet es elf bisher unveröffentlichte Live-Versionen von Priest-Klassikern in der Besetzung Halford, Tipton, Downing, Hill und Travis.



Veredelt wurden die Aufnahmen von keinem Geringeren als Tom Allom, der Judas Priest von UNLEASHED IN THE EAST bis RAM IT DOWN als Haus- und Hofproduzent zu Diensten war. A TOUCH OF EVIL: LIVE knallt derart fett und transparent aus den Boxen, dass der Finger nach dem Abschluss-Song ‘Painkiller’ sofort wieder auf die Playtaste drückt.



Allerdings bringt einen die hier allzu perfekt dargebotene Version eben dieses Tracks ins Grübeln, denn bei keiner Show seit der Priest-Reunion im Jahr 2004 hat Rob Halford den Song in einer derartigen Qualität dargeboten. Hier wurde offensichtlich im Studio nachgeholfen. Wegen dieser kleinen Ungereimtheit schrammt A TOUCH OF EVIL: LIVE knapp an der Höchstnote vorbei.



Christian Franzkowiak



Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der August-Ausgabe des METAL HAMMER.

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