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Coheed And Cambria YEAR OF THE BLACK RAINBOW Review



Das Mammutprojekt, dem sich die New Yorker Progressive-Rocker Coheed And Cambria seit Beginn ihrer Band-Geschichte verschrieben haben, scheint sich mit YEAR OF THE BLACK RAINBOW nun endgültig seinem Ende zuzuneigen. Das lang ersehnte, nun endlich erscheinende fünfte Studiowerk der Amis erzählt die Vorgeschichte zur vier Alben umfassenden „The Amory Wars“-Saga, einer von Sänger und Gitarrist Claudio Sanchez verfassten Comic-Reihe.



In musikalischer Hinsicht erklimmen die vier Musiker hierbei spielend die nächste Stufe ihrer Evolution. Die bekannten, überaus virtuosen Arrangements, welche man von den bisherigen Werken kennt, wurden hierfür einer sensiblen und penibel ausgearbeiteten Feinabstimmung unterzogen. Neben den prägnantesten Elementen, dem außergewöhnlichen Gesang und der komplexen, facettenreichen Instrumentalarbeit, sind es vor allem der gezielte Einsatz von Klangeffekten unterschiedlichster Natur und die noch stärkere Betonung leidenschaftlicher, mitreißender Stimmungen, die das neue Werk zu einem unvergleichlichen Hörerlebnis machen.



Songs mit Hitfaktor wie ‘The Broken’ oder ‘Here We Are Juggernaut’ wachsen im Laufe der Zeit immer mehr, lassen jedoch auch ruhigeren, melancholischen Akustikstücken, bei denen die erzählerische Art des Sängers noch deutlicher zum Tragen kommt, ihren Freiraum. Mit YEAR OF THE BLACK RAINBOW setzen Coheed And Cambria ihrem ohnehin schon grandios umgesetzten Mega-Konzept der „Amory Wars“ die prächtigste Krone von ganz Heaven’s Fence auf.



Marcel Rudoletzky





Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der April-Ausgabe des METAL HAMMER.



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