Alben
Slash
Apocalyptic Love
Rock
von
Das gemischte Heavy Rock-Doppel aus Hannover legt ein erstaunliches Veröffentlichungstempo an den Start: POWER SEEKER ist bereits das dritte Album innerhalb von drei Jahren.
Dabei leidet die Qualität erstaunlicherweise nicht merklich, auch wenn POWER SEEKER nicht die Rock-Offenbarung ist, die man seit Jahren gesucht hat. Gediegenes Songwriting, Refrains, die gut ins Ohr gehen, und auch ein ordentliches Riff-Pfund findet man auf der Scheibe aber allemal.
Einzig der Gesang von Frontfrau Nicky Gronewold ist gelegentlich etwas gewöhnungsbedürftig, da die Gute gesanglich vom locker-lässig Rausgerockten streckenweise in zu geschwurbelte und aufgesetzt wirkende Vibrato-Phrasierungen verfällt, die nicht so recht in den Rock-Kontext passen wollen.
Wie dem auch sei: Insgesamt eine solide Scheibe. Die unsäglich unerträgliche Rausschmeißer-Schnulze ‘Turn Back Time’ hätte man sich allerdings getrost schenken können. Da höre ich dann doch lieber den Cher-Song ähnlichen Titels – der rockt nämlich mehr.
Frank Thiessies
(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)
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