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Coheed and Cambria The Afterman: Ascension

Progressive Metal, Sony 9 Songs / 39:44 Min.

5/ 7
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Review in METAL HAMMER 11/2012
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Foto: METAL HAMMER

Konzeptalben können partiell nerven, Konzept-Bands umso mehr. Eine leuchtende Ausnahme stellen Coheed And Cambria dar, die es immer schon verstanden haben, ihre (zugegebenermaßen skurrilen) Science Fiction-Geschichten in leicht nachvollziehbare musikalische Gewänder zu packen.

Auch auf dem neuen Werk THE AFTERMAN: ASCENSION verweben die New Yorker scheinbar mühelos die Stoffe des Post Hardcore, Alternative, Punk und Metal zu einem eindrucksvollen Prog Rock-Gesamtbild. Dass das Line-Up des Quartetts (auf den Positionen Bass und Schlagzeug) zur Hälfte neu besetzt werden musste, fällt nicht groß ins Gewicht: Der Wiederkennungswert der fragil-nasalen Stimme von Claudio Sanchez bleibt weiterhin das Markenzeichen von Coheed And Cambria, hinter ihr tobt der Kampf der Stile.

An die kompositorische Perfektion von YEAR OF THE BLACK RAINBOW (2010) kommt das neue Material jedoch nicht heran, nicht alle stilvoll aufgehäuften Traumpaläste sind zwingend. Teil zwei der Songwriting-Phase namens THE AFTERMAN: DESCENSION erscheint bereits im kommenden Jahr. Dann lässt sich mit Sicherheit sagen, ob ein Album mit den besten Liedern dieser Sessions nicht sinnvoller gewesen wäre.

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