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Converge All We Love We Leave Behind

Hardcore, Epitaph/Indigo 14 Songs / 38:32 Min.

5/ 7
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Review in METAL HAMMER 11/2012
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Foto: METAL HAMMER

Wie es begann, so soll es enden – oder besser noch: weitergehen. Jedes Converge-Album erinnert mich aufs Neue daran, wie wichtig diese Band für all die neumodischen Core-Versatzstücke ist. Und wie wertvoll es ist, sich immer wieder auf den Ursprung dieser vier Buchstaben zu besinnen.

Mit ihren vertrackten, hypernervösen polyphonen Riffs und schrägen Drumpatterns gelten die Amis als Mitbegründer der ganzen Mathcore-Chose, und dass Gitarrist Kurt Ballou als gefragter Produzent mehr als einen Finger in der Ausprägung des modernen Sludge-Sounds hat, hört man immer dann, wenn mal mehr als drei Minuten am Stück musiziert wird und Converge ihren frenetischen Blast zugunsten von ultrafettem Retro-Geriffe einbremsen – toll etwa bei ‘Sadness Comes Home’ oder ‘Coral Blue’, das sogar einen annähernd radiotauglichen Refrain hat.

Dass ALL WE LOVE WE LEAVE BEHIND unterm Strich „nur“ fünf Punkte bekommt, hat zwei Ursachen: Zum einen steht die Produktion etwas ratlos zwischen Old School-Hardcore-Geboller und übersteuertem Neo-Metal-Crunch, zum anderen ist hier zwar alles wie immer seit JANE DOE, aber eben auch wenig wirklich neu.

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