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Dragged Into Sunlight Widowmaker

Black Metal, Prosthetic/Sony 3 Songs / 41:02 Min.

6/ 7
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Review in METAL HAMMER 12/2012
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Foto: Label

Erwarte das Unerwartete: Im Hause Dragged Into Sunlight wurde eine dramaturgische Wendung vollzogen – allerdings keine dramatische, sollte dies vorschnell befürchtet werden. Auf dem quasi einteiligen, aber um bessere Nutzungsbedingungen zu erschaffen zweimal skipbaren WIDOWMAKER führen die ersten 14:49 Minuten durch eine verlassene, unruhige Gegend. Deren Unbehaglichkeit und Wüstenei hält eine Stimmung wie in ‘Dead Man’, klingt auch komplett schwarz-weiß und ist, ganz Apocalyptic Folk-like, nur spärlich gitarrisiert, von unauffälligen Sphären unterwandert und letztendlich einer schabend-schäbigen Geige begleitet.

Der fließende Übergang dieses „Furcht“-Parts in den aufbrausenden Death/Black Metal-Furor des „Handelns“ (‘Act II’, 11:48 Min.) ist weniger krass, als man vermuten könnte, und ab jetzt toben sich die Briten komplett aus. Räudig-fieser Sound und kompromisslos herausgewürgte Textpassagen. Das satte Riffing wird im abschließenden „Leiden“ (‘Act III’, 13:26 Min.) noch von massiven Doom-Elementen, psychedelischen, paralysefördernden Gesangseinheiten sowie unvermittelten, post-rockigen Interludien infiltriert, wodurch das Geschehen bis zum finalen Exitus mitleidlos begleitet wird.

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