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Dust Bolt Violent Demolition

Thrash Metal, Napalm/EDEL 9 Songs / 41:40 Min. / 27.07.2012

5/ 7
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Dust Bolt Violent Demolition Cover
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Foto: Napalm/EDEL

Da ist es nun also: Das Debüt der deutschen Nachwuchs-Thrash-Hoffnung Dust Bolt. Wer die Band etwas besser kennt, der weiß, dass die großen Idole der jungen Bayern die deutschen Vorzeige-Thrasher Kreator sind. Genau diese Verehrung manifestiert sich in den neun neuen Stücken auf VIOLENT DEMOLITION. Und obschon die Bandmitglieder alle noch Teenager sind — gepredigt wird hier die ganz alte Schule, sodass man im Vergleich Mille und seine Mannschaft als modern einstufen muss. Natürlich fehlt gegenüber den Thrash-Titanen noch die ein oder andere Hymne, aber Dust Bolt agieren sehr professionell, was man nicht zuletzt bei den schicken Soli hört.

Generell ist es der Hörspaß, der VIOLENT DEMOLITION zu einem gelungenen Zeitvertreiber macht. In Sachen Sound ist zwar noch Luft nach oben (es fehlt etwas die Dynamik), aber die kratzige Rauheit lässt das Material noch ungestüm-charmanter erscheinen. Und auch wenn die Tautologie im Albumtitel (sind Zerstörungen nicht immer gewaltsam?) komisch wirkt, so haben wir es hier dennoch mit einem richtig guten Thrash-Werk zu tun, das speziell durch seine Frische und Spielfreude überzeugt. Und bei alledem muss man sich nochmal vor Augen halten, dass die Bengel durchschnittlich gerade mal 18 Jahre alt sind. Als Fazit zu Dust Bolts Erstwerk und der Zukunft der Band möchte ich mich dann ausnahmsweise mal selbst zitieren: „Da geht noch so einiges!“

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