Top-Themen
Toggle menu

Metal Hammer

Search

Eluveitie Everything Remains (As It Never Was)

Folk Metal, 13 Songs, 47:08 Min., VÖ: 19.2.Songwriting 6 Sound 5 Hörspaß 6 = 5,66

6/ 7
teilen
teilen
twittern
teilen
mailen
von

Zurück zu den Wurzeln! Das war schon immer das Motto von Eluveitie, wenn sie in den historischen Tiefen der alten Helvetier graben. Diesmal besinnen sich die acht Musiker zusätzlich auf ihre eigenen Ursprünge: Wie angekündigt, lassen sie nach dem Ausflug ins Akustik-Lager erneut die Metal-Walze rollen. Und wie! Tatsächlich legen die Schweizer ein paar zusätzliche Kohlen ins Feuer und heizen noch energetischer los als auf ihrem Durchbruchs-Album SLANIA. Man höre allein den Titeltrack oder das thrashige ‚Kingdom Come Undone‘. Selbstverständlich sind Flöte und Drehleier wie eh und je zentraler Bestandteil der Songs: Die folkigen Instrumente erhöhen den Ohrwurmfaktor eines ‚Thousandfold‘ gleich um ein Vielfaches und kommen in den getragenen Zwischenstücken so richtig zum Glänzen. Und dann ist da auch noch Anna Murphy: Anders als auf EVOCATION I lässt sie zwar wieder dem growlenden Chrigel Glanzmann den Vortritt, tritt aber häufiger in Erscheinung als noch auf SLANIA und verleiht Songs wie dem ohnehin sehr starken ‚Quoth The Raven‘ weitere überraschende Facetten. Wenig überraschend dagegen: Die Hitdichte auf EVERYTHING REMAINS AS IT NEVER WAS ist enorm hoch. Ganz große Nummern und eine definitive Live-Macht sind neben den schon erwähnten Stücken ‚The Essence Of Ashes‘, ‚(Do)Minion‘ und das wunderschön-cineastische ‚Lugdunon‘. Kaum einer Folk Metal-Band gelingt es auf so bestechende Weise, beinharten Metal mit tanzbaren Melodien und authentischer Tradition zu verbinden. Die New Wave of Folk Metal schwappt also ungebremst weiter.

teilen
teilen
twittern
teilen
mailen
Kommentieren