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Far Cry Primal

Action, Ubisoft

4/ 7
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Mit ‘Far Cry Primal’ wagt sich Publisher Ubisoft in ein unverbrauchtes Setting und kreiert eine lebendige Welt mit einer fantastischen Landschaft, dichten Atmosphäre und zumindest zu Beginn interessanten Charakteren.

Das Spiel versetzt einen in die Steinzeit zurück und man übernimmt die Rolle des Wenja-Kriegers Takkar. Dieser muss seinen im Tal Oros verstreuten Stamm finden und wiedervereinen, denn neben der unbarmherzigen Natur machen vor allem andere Steinzeitmenschen-Stämme wie die Udam Probleme. Das Spiel liefert nur eine rudimentäre Story die durch kurzweilige Zwischensequenzen am Leben gehalten wird. Ansonsten ist die Welt als solche Geschichte genug. Überall lauern Gefahren und gibt es Dinge zu sammeln, erobern und aufzurüsten. Und genau hier liegt auch der Haken des Spiels: Missionen wiederholen sich, Nahkämpfe und Tierbeschwörungen laufen nach dem immer gleichen Schema ab.

Wer sich seine Herausforderungen nicht selbst sucht, dürfte schnell den Spaß verlieren. Als lautloser Krieger zum Beispiel entfacht ‘Far Cry Primal’ seine ganz eigene Faszination. Mit einer Späheule lassen sich Lager erkunden und die Gegner mit Speer oder Pfeil und Bogen aufs Korn nehmen. Ansonsten gibt es viele bekannte Spielmechaniken, wie das umfangreiche Crafting- und Ressourcensystem aus den anderen ‘Far Cry’-Spielen. Im Fall von ‘Primal’ ergibt das sogar Sinn, lässt sich somit doch das eigene Dorf kontinuierlich ausbauen. Wer Gefallen am unverbrauchten und neuen Setting hat und sich von den allzu bekannten Spielmechaniken nicht abschrecken lässt, bekommt zwar kein rundes, aber dennoch erfrischendes Spielerlebnis geliefert.

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