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Metal Hammer

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FREEDOM CALL Land Of The Crimson Dawn

Heavy Metal, VÖ: 24.2.

2/ 7
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FREEDOM CALL

Steamhammer/SPV (14 Songs / 61:47 Min.)

Könnt ihr euch noch an die güldenen Zeiten erinnern, als Freedom Call zu den heißen Eisen der deutschen Metal-Szene gehört haben? An Zeiten, in denen sie Hammerfall bei einer gemeinsamen Tour im Jahr 2001 jeden Abend die Butter vom Brot gespielt haben? Doch mittlerweile ist die Butter schon lange alle, und nun kratzt die Band die letzten Reste vom Papier. Okay, so schlimm ist Album Nummer sieben namens LAND OF THE CRIMSON DAWN nicht geworden, im Vergleich zum Vorgänger LEGEND OF THE SHADOWKING aus dem jahr 2010 wurde sogar der Anteil an süßlichen Kaugummi-Refrains heruntergeschraubt. Nur leider bekommt man Kaugummi nun mal schlecht heraus, egal, ob aus den Haaren, vom Schuh oder aus dem Songwriting. Wenn der Opener schon nach 30 Sekunden mit klischeetriefenden Textbrocken wie „with your brothers side by side“ oder „phoenix flies high“ loslegt, weiß der Hörer, dass sich nichts geändert hat. Obendrauf noch Mopedgeräusche bei ‚Rockstars‘ – „The renegades on wheels“. Keinen guten Eindruck hinterlassen auch Songtitel vom Schlage ‚Hero On Video‘, ‚Rockin‘ Radio‘ und ’66 Warriors‘. Warum diese Peinlichkeiten? Spielt Metal, das könnt ihr doch! Die Alben ETERNITY (2002) und THE CIRCLE OF LIFE (2005) waren da noch von ganz anderer Qualität. Warum billige Keyboardtröten bei ‚Back Into The Land Of Light‘, die wie eine Wageneröffnung beim Christopher Street Day klingen? Nein, auch LAND OF THE CRIMSON DAWN kann das Ruder nicht herumreißen. Neue Butter ist nicht in Sicht.

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