Alben
Cradle Of Filth
Midnight In The Labyrinth
Black Metal
von Matthias Weckmann
Foto:
Bioware/EA
Mass Effect 2
Sensationelle Dialoge, atemberaubende Story, charismatische Hauptdarsteller, fulminante Special Effects. Dass hier alles nach einem cineastischem Erlebnis klingt, ist kein Zufall: MASS EFFECT 2 ist ein spielbarer Film, nicht weniger. Mit seiner Spieltiefe distanziert das Epos die gesamte aktuelle Konkurrenz, egal, ob sie aus dem Shooter-, Adventure- oder Rollenspiel-Genre kommt.
Die Macher haben verstanden: An der Technik agieren alle Marktführer am Limit – also muss man eine Geschichte basteln, die den Spieler über Wochen zu fesseln vermag. Das gelingt MASS EFFECT 2 ähnlich bestechend wir der megaerfolgreiche Vorgänger. Im Vergleich dazu hat sich das spielerische Element allerdings etwas zugunsten der Shooter-Freunde verschoben. Der zweite Teil beinhaltet definitiv mehr Action und Knalleffekte.
Das wird Old School-Rollenspieler abschrecken, dem Titel aber neue Zielgruppen erschließen – zumal „MASS EFFECT 2“ immer noch kein Ego-Amoklauf ist und genügend Elemente auffährt, die Rollenspiel-affin sind. Einziger kleiner Kritikpunkt: Die Duelle laufen immer nach dem gleichen Strickmuster ab und sind auf den ersten beiden Schwierigkeitsgraden etwas zu leicht.
Dafür entschädigt „MASS EFFECT 2“ mit sensationeller Charakterbildung (nie waren einem Gefährten emotional näher) und Zwischensequenzen, die einem die Kinnlade wegklappen. Vorbildlich, in mancher Beziehung sogar wegweisend für die Spielebranche – und damit Höchpunktzahl-würdig.
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