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Jingo De Lunch Land Of The Free-KS

Rock, Nois-o-ution/Indigo 10 Songs / 32:42 Min. VÖ: 01.10.2010

5/ 7
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Land Of The Free-KS - CD-Cover
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Foto: Nois-o-ution/Indigo

Erstaunlich, wie die Zeit vergeht. Ist es wirklich schon über 20 Jahre her, seit die Berliner Jingo De Lunch mit Alben wie AXE TO GRIND die deutsche Punk- und Hardcore- Szene aufwirbelten? Nach ihrer Wiedervereinigung 2006 nun also ein neues Album. Der Titel-Song sorgt zum Einstieg mit leichtem Bad Brains-Flair für Retro-Stimmung, doch bereits der zweite Song ‘Room 101’ lässt aufhorchen.

Angenehm modern klingend, gelingt der Band hier der Sprung in die Neuzeit, ohne sich dabei anzubiedern. Auch im weiteren Verlauf pendelt man zwischen der „alten Lehre“ aus Punk und Hardcore (‘Miss Demeanor’) und modernem Rock (‘The Job’) hin und her, bewahrt dabei aber immer die eigene Identität. Natürlich erkennt man die Stimme von Sängerin Yvonne Ducksworth dank dem Doppel-C (Charakter und Charisma) unter tausenden heraus, das ist klar.

Aber die erstklassige Gitarrenarbeit von Neuzugang Gary Schmalzl verbindet alt und neu vorzüglich und sorgt so für ein ausgewogenes Gesamtbild. LAND OF THE FREE-KS ist ein „erwachsen“ klingendes Album, das trotzdem genug Energie versprüht, um altes und junges Gemüse gleichermaßen zu beeindrucken. Jingo 2.0 sozusagen.

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