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KRÅKE Conquering Death

Black Metal, Indie/Soulfood 10 Songs / 57:02 Min. / 29.06.2012

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Krake Conquering Death Cover
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Foto: Indie/Soulfood

Ganz schön furios, was der norwegische Neuling auf seinem Einstand vom Stapel lässt. CONQUERING DEATH zeigt einmal mehr, wie viel es bringt, sich zunächst einige Jahre mit der eigenen Musik auseinanderzusetzen, bevor man an die Öffentlichkeit geht. Im Falle der Westnorweger von Kråke („Krähe“) waren das satte fünf Jahre, in denen sie sich ganz auf ihre unheilbringende Vision konzentrierten. Jetzt wird also ein atmosphärisches Black Metal-Glanzstück aus dem Fjordland in die Welt hinausgetragen, das konstant damit beschäftigt ist, seinen Hörern Schauer über den Rücken zu jagen.

Massiv, dunkel und kolossal bahnen sich die drückend produzierten Kompositionen ihren Weg durch ein Genre, das von Dimmu Borgir oder Old Man’s Child maßgeblich definiert wurde und endlich wieder neue Impulse geliefert bekommt. Eiskalt, melodisch, bissig und befeuert von einem untrüglichen Gespür für hymnische Arrangements erhebt sich CONQUERING DEATH unbezwingbar hoch und bietet mit seinem Füllhorn an guten Einfällen und genreuntypischen Gesangslinien eine Eigenständigkeit, die wenige Bands auf ihrem Debüt vorweisen können. Exemplarisch seien hier die schäumenden Wogen, die dramatische Orgel und die schleppende Melodieführung in ‘Beneath Black Waters’ erwähnt, die selbst Kapitän Nemo an seiner Orgel alt aussehen lassen. Beeindruckend!

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