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Linkin Park – Hybrid Theory

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Linkin Park - Hybrid Theory

In diesem noch recht jungen Park wachsen die Bäume bereits in den Himmel! Nur drei Wochen nach Veröffentlichung wurde das Debüt in der amerikanischen Heimat vergoldet-und schon nach den ersten Songs weiß man warum: Dieses Quintett führt das, was Papa Roach zu den New Metal-Newcomem des abgelaufenen Jahres krönte, auf anderer, nicht minder erfolgreicher Ebene fort: Wo Papi Schabe zum Hardcore wegkrabbelt, tummeln sich im Linkin Park alternative Gesangslinien, biestige Rap-Einlagen und glanzvolle Elektronik. Dabei liefern sich ehester Bennington (verantwortlich für die melodischeren Momente) und Sprechsänger Mike Shinoda ein dramatisches Stimmduell, bei dem nur einer gewinnt: Wir! Hier rede ich von Hits: Zwölf Stück an der Zahl, ein Dutzend Gründe, dieses Album zu lieben, zwölf Ohrwürmer, die sich durch das von Don Gilmore (unter anderem Eve 6, Lit, Pearl Jam) bombastisch fett produzierte Rhythmusfundament in euer Gehirn graben werden. Einzelne Songs rauszupicken, hieße, Reiskörner im Darm von Uncle Ben zu suchen… Zudem ist es Linkin Park gelungen, die unvermeidliche Frische eines Debütanten mit unwahrscheinlich gekonntem Songwriting, auch hinsichtlich der Arrangements, zu vereinen. Wer sich zwischen Alternative Rock und New Metal, Fuel 238, Deftones, Stabbing Westward oder eben Papa Roach, zwischen Groove und Melodie, nicht entscheiden kann, bekommt mit HYBRID THEORY einen Wink mit dem Zaunpfahl! Dieser Park ist eine Bank!

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