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Mucc Shangri-la

J-Rock, Gan-Shin/RTD 13 Songs / 54:22 Min.

5/ 7
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Review in METAL HAMMER-Ausgabe 03/2013
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Foto: METAL HAMMER

Japaner verstehen etwas von den teuersten Whiskeys. Japaner bauen die weltweit besten Röhrenverstärker. Und: Japaner bescheren uns mit J-Rock immer noch den wahnwitzigsten musikalischen Re-Import – einen hungrigen Durchlauferhitzer, dessen West-Exotismus so ziemlich alles aufsaugt, was nicht bei drei auf dem Bambus ist. Mucc, die in ihren 15 Jahren Band-Geschichte von der Schlagerballade bis zum Nintendo-Core, zwischen Visual Kei, Techno, Disco, Jazz und Metal nichts, aber auch gar nichts ausgelassen haben, treiben das Spiel mit SHANGRI-LA noch eins weiter – und zwar auf einem gleichermaßen hohen wie anstrengenden Niveau.

Natürlich ist dieser Ritt durch Party-Rock (‘G.G.’), Karussellbremser-Trance (‘Arcadia’ mit DJ Daishi Dance), Punk (‘Honey’) und ‘Tom & Jerry‘-Sound (‘Pure Black’) auf seine Art authentisch; egal, ob am Reißbrett entstanden oder nicht. Dass dabei vor lauter Mash-up und Mimikry mal wieder das Gefühl auf der Strecke geblieben ist, werden die Fans selbstverständlich anders sehen… und zum Fake-Pathos von ‘Mother’ geordnet nach vorne rocken. Auch so eine japanische Spezialität.

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