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NOFX Self/Entitled

Punk, Fat Wreck/Edel 12 Songs / 29:47 Min.

5/ 7
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Review in METAL HAMMER 11/2012
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Foto: METAL HAMMER

Nach 23-jähriger Band-Existenz folgt SELF/ENTITLED erwartungsgemäß dem bewährten „Wo NOFX draufsteht, ist NOFX drin“-Prinzip: Angeführt von Fat Mikes Quäkstimme und Erik Sandins pfeilschnellem Schlagzeugspiel, verpacken die Südkalifornier Sozialkritik, politische Kommentare und persönliche Niederschläge in zwölf melodische Punk-Raketen mit herrlich zynischen Texten.

‘72 Hookers’ liefert nach dem Motto „Was sind schon 72 Jungfrauen? Stellt eure Soldaten lieber mit hunderttausend Prostituierten und regelmäßigen Blowjobs ruhig…“ beispielsweise (aus männlicher Sicht äußerst sinnvolle) Lösungsansätze für eine friedlichere Welt. ‘Ronnie & Mags’ nimmt Ronald Reagan und Margaret Thatcher ins Visier schnittiger Soli, das melancholische ‘She Didn’t Lose Her Baby’ thematisiert Drogensucht, ‘I’ve Got One Jealous Again, Again’ Fat Mikes Scheidung (Fazit: „I got the record player, but I didn’t get the house.“).

Neben diesen bitterbösen Höhepunkten und dem Bad Religion-Winker ‘Secret Society’ schleppt SELF/ENTITLED aber auch einige Durchschnittsnummern durch. Im Großen und Ganzen unterstreicht NOFX’ Zwölftes die Daseinsberechtigung der Gruppe jedoch wieder deutlicher als der mittelprächtige 2009er-Bierdeckel COASTER.

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