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Panzerballett Tank Goodness

Jazz Metal, Gentle Art Of Music/Soulfood 8 Songs / 47:39 Min.

6/ 7
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Review in METAL HAMMER 12/2012
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Foto: Label

Alter, kann mir mal jemand den Schweiß wegmoppen? Das sind ja Pfützen hier. Was soll ich sagen: Der Jazz Metal von Panzerballett ist… krass. Grandios gespielt, furchtlos ausgedacht, musikalisch versiert, keine Frage – aber Entspannung geht anders. Was genau der Punkt ist. Musik dieser Komplexitätsstufe verlangt nach mündigen, erwachsenen Zuhörern, nicht nach Einzellern wie mir.

Sie spricht zu Menschen, deren Synapsen Eurythmie beherrschen, die das Sexleben von Pflanzen zu schätzen wissen und sich bei Free Jazz wohlig räkeln. Es wird also eine erlesene kleine Schar sein, die zu TANK GOODNESS, dem vierten Album der Münchener „Verkrasser“ um Gitarrist Jan Zehrfeld, feuchte Höschen kriegt.

Als Gäste mit dabei sind (unter anderem) Trompeterlegende Randy Brecker und Mattias Eklundh (Freak Kitchen), und neben den hochmathematischen Zehrfeld-Stücken gibt’s aufgebohrte Covers wie Coltranes ‘Giant Steps’ und Paul Desmonds ‘Take Five’. Wegen bratender Riffs für die ARD-Jazz-Nacht zu heavy, für die Spezies Homo metallicus humorlosis schon durch die Dirty Dancing-Schmonzette ‘Time Of My Life’ ein Affront, zeigt sich das Panzerballett cool wie Sau – is’ aber echt nix für Mundatmer.

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