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PRIMAL ROCK REBELLION Awoken Broken

Modern Metal, Cooperative Music/Universal 12 Songs/ 53:02 Min. / VÖ: bereits erschienen

3/ 7
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PRIMAL ROCK REBELLION

Wenn ein Iron Maiden-Mitglied ein Nebenprojekt startet, erwartet man… jedenfalls nicht das. Oder hätte jemand gedacht, dass Adrian Smith ein heimlicher Verehrer von groovig-modernem Metal der Kategorie Disturbed oder Five Finger Death Punch ist? Denn nach diesen amerikanischen Vorbildern klingt dieses Debüt, das Smith an der Seite von Mikee Goodman, Sänger der Progressive-Metaller Sikth, im Laufe der letzten Jahre in den Maiden-Pausen eingespielt hat. Vielleicht wirkt AWOKEN BROKEN deshalb auch so zerrissen. Einen bestimmten Schlachtplan kann ich jedenfalls nicht entdecken. Am Besten ist AWOKEN BROKEN, wenn Smith in den ruhigeren Momenten die Strippen zieht (‚Tortured Tone‘, ‚Search For Bliss‘), anstatt dem (vermeintlichen) Zeitgeist nachzurennen, beziehungsweise die Höhepunkte etwas elegischer ausfallen (‚No Place Like Home‘). Ich bin ja der Letzte, der zeitgemäße Akzente ablehnt – aber es müssen eben stimmige Songs rausspringen. Und das ist auf AWOKEN BROKEN leider zu selten der Fall. Das Ganze klingt wie ein Relikt aus der Jahrtausendwende, als sich der New Metal vergeblich gegen den Untergang stemmte und sich ohne Kompass in möglichst vielen Stilecken austobte. Spätestens bei der Rollins-Nummer ‚Snake Ladders‘ setzt Eddie ratlos die Kopfhörer ab. Wer soll das kaufen?

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