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Rammstein In Amerika

NDH, Vertigo/Universal (DVD, 244 Min. / VÖ: 25.9.)

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Wenn Till Lindemann, Richard ­Kruspe, Paul Landers, Oliver ­Riedel, Christoph Schneider und Flake ­Lorenz etwas anpacken, dann richtig. Dann muss gut Ding Weile haben. Dann muss der Schuss sitzen. Und wie er sitzt!

Zweistündige Dokumentation

Rund fünf Jahre ist Rammsteins Rückkehr in die USA mit dem umjubelten Konzert im Madison Square Garden her, rund fünf Jahre hat das Team um die ­Berliner Quertreiber an RAMMSTEIN IN AMERIKA gefeilt – und das hat sich wahrlich gelohnt. Als Herzstück des Pakets zeichnet die knapp zweistündige Dokumentation ‘Rammstein in Amerika’ den Weg der Band von ihren Anfängen hinter der Mauer (es gibt sogar Filmmaterial eines Auftritts der Vorgänger-­Band Feeling B aus dem Jahr 1988 zu sehen!) über den ersten Triumphzug durch die Vereinigten ­Staaten (inklusive siegestrunkener Aftershowpartys) und eine seltsame Tournee 2001 bis hin zum Live-Comeback 2010 in New York nach.

Einblicke und Anekdoten

Dabei kommen zahlreiche Weggefährten und US-amerikanische Musiker (unter anderem Iggy Pop, Marilyn Manson, Scott Ian, Moby und Wes Borland), Schauspieler Kiefer Sutherland sowie natürlich Rammstein selbst ausgiebig zu Wort und liefern vielsagende Einblicke und Anekdoten. Die unvermeidliche Folge: Wer das Phänomen Rammstein bis dato nicht verstanden hat, versteht es spätestens jetzt. Zudem kam man dem Sechser bislang nie so nah. Einen kleinen Nachschlag kann man sich hernach noch mit dem Making-of zu LIEBE IST FÜR ALLE DA gönnen, wobei ­einzelne Ausschnitte auch in der Hauptdokumentation auftauchen.

Konzertfilm

Als zweiter großer Brocken fegt der beeindruckende Konzertfilm ‘Live From Madison Square Garden’ die Seh- und Hörnerven durch, der die erste Rammstein-Show mit voller Produktion aus dem europäischen Homeland – vor 18.000 ausrastenden Fans – zeigt. Vollbedienung: erzielt.

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