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Twelve After Elf – Twelve After Elf

6/ 7
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Twelve After Elf kreisen schon lange über München, und nachdem sie mit guten Demos und ebensolchen Live-Auftritten bereits reichlich auf sich aufmerksam machten, wartete man ungeduldig darauf, daß die vier Herren endlich ihren Sturzflug auf das Ziel Debütscheibe begannen. Lange genug hat es gedauert. Und, wie heißt der bescheuerte Spruch, das Warten hat sich gelohnt. TAE tanzen auf dem Vulkan, vollkommen untolerant gegenüber eintönigem Gedudel, niemals lustig, dafür immer lodernd. Was sie auszeichnet, ist Sprunghaftigkeit. Jene verpaßt den Songs ihren exzentrischen und komplexen Charakter. Wer wissen will, wie intensiv der Gesang von Jablonski ist, lauscht am besten mal dem Anfang von ‚Squint‘. Wer das Hitpotential der Band entdecken will, hört sich ‚Bark‘ an, den Song, den jeder DJ, der im Besitz zweier halbwegs brauchbarer Ohren ist, spielen muß. Wenn ein Frontmann nach Hyäne, Pfarrer und Diva klingt, darf das einerseits besonders in der zweiten Albumhälfte ein wenig an Faith No More erinnern. Fast zwangsläufig schließt es nebenbei aus, daß TAE metallische Schonkost bieten, doch das ist nicht nur von Vorteil, sondern genau der Grund, weswegen sie wert sind, entdeckt zu werden. Laßt euch nicht von den anfänglichen Todesvocals er- oder gar abschrecken.

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