Ozzy Osbourne - Bark At The Moon
In stilistisch einwandfreier Aufmachung (diesmal als Werewolf) macht Ozzy wieder auf sich aufmerksam. Personell sind seit der letzten LP einige nennenswerte Veränderungen eingetreten: Baßist Rudy Sarzo ging nach dem Live-Album um anschließend seine Band Quiet Riot an die Spitze der US-Charts zu bringen, für ihn kehrte Bob Daisley zu Ozzy zurück. Als Gitarrist verdingt sich ein gewisser Jake E. Lee und - ein völlig neuer musikalischer Aspekt - als Keyboarder wurde der zuletzt bei Gary Moore spielende Don Airey in die Pflicht genommen.
Alle Songs wurden laut Innencover wieder von Ozzy im Alleingang geschrieben, diesmal allerdings nicht ohne gehörigen Einfluß aus der Pop-Musik-Ecke. "So Tired" beispielsweise ist nichts anderes als eine üble E.L.O.-Kopie. Aber auch ein Heavy-Song wie "Forever" ist unter dem gewohnten Niveau. Während Ozzy mit dem orientalisch angehauchten "Waiting For Darkness", dem Titelsong und der Ballade "You're No Different" einige Treffer gelangen, muß das restliche...


