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13 Dinge, die wir bei Accept live in Berlin gelernt haben

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Oben in der Galerie seht ihr Fotos von Accept live in München.

13 Dinge, die wir beim Accept-Konzert in Berlin gelernt haben:

>> Metal kennt kein Alter! Den Großteil der 1.000 Fans konnte man zu den „älteren Semestern“ über 40 zählen, die Accept noch mit Udo Dirkschneider kennen und lieben gelernt haben. Aber: Der Nachwuchs war mit dabei. Besonders auffällig: Der keine zehn Jahre alte Junge mit der grünen Mütze auf der Empore neben dem Bierstand.

>> Je oller, desto lauter! Dass der Sound im Berliner Huxleys gut wummst, ist bekannt. So enorm laut wie bei Accept ging es aber noch nicht her. Dass das dem gehobenen Alter des Publikums mit langjähriger Metal-Konzerterfahrung zuzuschreiben sei („Macht mal lauter, ich höre ja gar nichts!“) ist nur ein gemeines Gerücht. Super, dass der Wumms nicht unter der Lautstärke litt!

>> Klassik geht immer! Alle Metal-Band sollten Klassik-Motive in ihren Gitrensoli verarbeiten. Los jetzt!

>> Die Erfinder der Metal-Posen! Keine Metal-Band post so gekonnt wie Accept. Ob gemeinsames Gitarrenwackeln, Fäuste ballen, vom Riff ergriffen ins Publikum blicken – da sitzt jedes Muskelzucken.

>> Metal hält fit! Apropos Muskeln: Accept sind nicht nur musikalisch in topform, sondern scheinen auch perfekt trainiert. Das musste mal festgehalten werden.

>> Ausdruckstanz ist Metal! Im Publikum sitzen die Posen vielleicht nicht überall so perfekt wie bei der Band. Dafür beeindruckte ein Fan in den hinteren Reihen mit einem gewagten Ausdruckstanz, als er gleichzeitig den Rhythmus in die Luft schlug, Luftgitarre spielte, dirigierte und headbangte. Gekonnt ist gekonnt!

>> Ansagen sind kein Metal! Tatsächlich kommen Accept faktisch ohne Ansagen durch ihre Show, müssen weder ihre Songs erklären noch langwierig zu Mitsingspielchen animieren. Bei anderen Bands mag so etwas manchmal arrogant rüberkommen. Hier spricht einfach der Metal für die Band!

>> Nicht ohne meine Mütze! Auch als sich Sänger Mark Tornillo bei den Zugaben oben ohne präsentierte: Ganz oben blieb er mit. Seine Mütze sitzt wie festgelötet

>> Ohne mein Smartphone! Neumodischer Scheiß: Wo sich das Publikum bei anderen Konzerten selbst in ein bläuliches LED-Meer taucht, sind es unter 1.000 Accept-Fans vielleicht ein Dutzend, die gelegentlich ihr Smartphone oder die Digitalkamera zücken, um Fotos und Videos für die Schublade aufzunehmen.

>> Ohne meine Frau! Vor der Bühne tummeln sich kaum mehr Frauen als Smartphones. Accept ist Männermusik. Und für Frauen mit gutem Metal-Geschmack. Balls to the wall!

>> Schmeckt wie früher! Ob ‘Balls To The Wall’ und ‘Priness Of The Dawn’ oder ‘Stampede’ und ‘Stalingrad’ – Accept klingen traditionell, aber nie altbacken und liefern Hymnen, Hymnen, Hymnen. Man möchte fast sagen: ‘Teutonic Terror’ ist einer der besten Metal-Songs der letzten zehn Jahre. Give ’em the axe!

>> Es werde Licht! Der Bühnenaufbau mit Amp-Wand und cool designtem Drumraiser machte für sich schon was her. Zusätzlich haben Accept sich auch noch Gedanken über die exzellente Ausleuchtung gemacht. Von schnellen Blitzen über die perfekt positionierten Lichtkegel auf den Solo-Gitarristen über schön arrangiertes Stimmungslicht bleibt nichts dem Zufall überlassen.

>> Gangshouts und Männer-Chöre in Perfektion! Tatsächlich waren manche der Chöre so perfekt, dass man sich nicht sicher war, ob es da für die Band nicht Unterstützung vom Band gab. Selbst wenn: So viel Trickkiste sei für die perfekte Metal-Show erlaubt.

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David Reece teilt gegen Accept aus

Der aktuell bei Sainted Sinners als Sänger aktive David Reece kam als Nachfolger des 1987 gefeuerten Udo Dirkschneider zu Accept und nahm mit der Band EAT THE HEAT auf. Seine hohe Stimme stand im starken Kontrast zu Udos markantem Stil, was diesem Album enorm viele Diskussionen und große Ablehnung bescherte. Doch nicht nur das. Während der "Eat The Heat"-Tour kam es zu derart großen Differenzen mit Reece, dass sich die Band Ende 1989 schlussendlich auflöste. "Das Ganze ist jetzt 30 Jahre her", erinnert sich Reece in einem Interview, "doch ich habe sehr oft darüber nachgedacht, warum ich überhaupt bei Accept…
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