25 Jahre METAL HAMMER: Metal-Erlebnisse

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Hallo METAL HAMMER,

mein Name ist Jan-Eric Loffhagen, und ich bin am 15.2.1988 geboren. Zum Metal bin ich im Oktober 2002 gekommen, als ich mir spontan eine METAL HAMMER-Ausgabe gekauft habe.

Mein 17. Lebensjahr war geprägt von Enttäuschungen. Ich hatte mich unglücklich verliebt und in der Schule lief es auch scheiße. Ich habe zwar gelernt, als gäbe es kein Morgen, bin aber dennoch in der Realschule gescheitert und schaffte nur einen Hauptschulabschluss. Zudem bin ich dahintergekommen, dass mich meine erste große Liebe nur verarscht hat. Das tat mir sehr weh. Ich kam fast nicht aus dem Heulen heraus. Aber meine Lieblingslieder haben mich wieder aufgebaut und mir geholfen, wieder aus dem Tal der Tränen herauszukommen. Der Metal hat mir das Leben gerettet. Immer wenn ich mir die Pulsadern aufschlitzen wollte, schoss mir eine tolle Melodie durch den Kopf. Das hat mich von meinem Vorhaben abgehalten hat.

Seit Anfang 2009 bin ich Abonnent eures Hefts und hoffe, mit euch auch noch den 50. METAL HAMMER-Geburtstag feiern zu können.

Hoch die Trinkhörner und MAXIMUM METAL!
Jan-Eric Loffhagen, Oldenburg in Holstein

Happy Birthday, METAL HAMMER!

Wie Heavy Metal mein Leben beeinflusst hat, wollt ihr wissen? Leicht zu beantworten! Der Metal zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben, nein, unser Leben! Ohne ihn hätte ich niemals den für mich stärksten Metaller der Welt kennen gelernt, ihn anschließend zu den Songs ‘White Wedding’, ‘Für Immer’ und ‘Too Drunk To Fuck’ geheiratet und auch kein Kind namens Sabina Doro und eines mit Namen Samantha Angela bekommen und den Job (eigentlich das falsche Wort dafür…) als Promoterin, Fanclub-Leiterin und Writerin für Sabina Classen und Holy Moses angenommen! Ich habe dadurch geile Konzerte gesehen, auf der Bühne gestanden und durfte die interessantesten Menschen treffen!

Alexandra Lahaije

Hallo METAL HAMMER,

hier ist die Geschichte, wie ich zum Heavy Metal gekommen bin: Es passierte im Juli 1994, als bei uns in Schleswig-Holstein die Sommerferien begannen. Mein bester Freund und ich hatten gerade die Grundschule hinter uns gebracht. Ein Freund war bei mir zu Besuch, und mein älterer Bruder hatte sich gerade in die Ferien nach Holland verabschiedet. Wir nutzten die Gunst der Stunde, um uns heimlich und voller Neugierde an seinem Plattenschrank zu schaffen zu machen. Es war eine Mischung aus Abscheu und gleichzeitiger Begeisterung, die uns überkam, als wir die Plattencover von Carcass’ REEK OF PUTREFACTION oder BUTCHERED AT BIRTH von Cannibal Corpse in den Händen hielten. Doch das anfängliche Unbehagen sollte sich schon bald in unermessliche Begeisterungsstürme verwandeln, als wir uns an den Covern satt gesehen hatten und uns schließlich trauten, die Platten auch aufzulegen. Entombeds LEFT HAND PATH brüllte durch die Boxen, und es dauerte nicht lange, bis wir dieser Musik vollends verfallen waren.

Von nun an wurden wir Stammkunden im nahe gelegenen Plattenladen. Ein Hauptkriterium für unsere Kaufentscheidung (wie sollte es auch anders sein?): die nicht jugendfreien Plattenhüllen. Dank der schwarzen Zensureinlagen in den CDs gehörten schon bald Bands wie Dead Infection oder Haemorrhage zu unseren Favoriten. Ich bin den Plattenladen-Verkäufern heute noch dankbar dafür, dass sie den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes nicht allzu viel Beachtung beigemessen haben. Für uns konnte es gar nicht extrem genug sein.

Heute bin ich 25 Jahre alt. Und auch wenn sich mein Musikgeschmack im Laufe der Jahre entwickelt hat und ich sowohl Napalm Death als auch Atari Teenage Riot, Keimzeit oder Oasis nacheinander anhören kann, hat sich an meiner Faszination für extremen Metal bis heute nichts geändert.

Malte Fricke aus Kiel

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Editorial METAL HAMMER 06/2022: Unterwegs im Zeichen des Metal

Werte Headbangende, So viel raus und herum kam die METAL HAMMER-Mannschaft für euch lange nicht mehr! Anlässlich unserer Titelgeschichte war der Trip zwar nicht weit, dafür jedoch ausführlich und ergiebig. In Berlin heftete sich Redakteurin Katrin Riedl einen Tag lang an die Fersen von Mille Petrozza, um zwischen hippem Hotel, Mauerstreifen und HR Giger-Ausstellung über das neue Album HATE ÜBER ALLES sowie den Status der Band zu sprechen. Was Kreator musikalisch und inhaltlich inspiriert und wie sie zu vorgeworfener Gewaltverherrlichung stehen, lest ihr ab Seite 18. Und um euch die Wartezeit auf HATE ÜBER ALLES (unser so knallhartes wie experimentierfreudiges…
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