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Heaven Shall Burn

50. Jahrestag des Mauerbaus: Rob Halford, Lemmy u.v.m. gedenken

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(english answers below)

In der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 wurde die Sektorengrenze zwischen Ost- und Westberlin geschlossen und die Mauer gebaut, die fast 30 Jahre Familien und Freunde trennte. Das für Deutschland traumatische Ereignis beeinflusste die nächsten 40 Jahre lang die Beziehungen zwischen Staaten im Osten und Westen.

Zu genau diesem Thema haben wir diverse Musiker befragt, die aufgrund ihrer Herkunft, ihres privaten Interesses oder schlicht ihres Alters ganz eigene Erfahrungen mit diesem hochpolitischen Thema haben.

Alle Musiker haben die gleichen Fragen gestellt bekommen:

Rob Halford (Judas Priest)

Woran denkst du als erstes, wenn du an die Berliner Mauer denkst?

Dass es ein schreckliches Unrecht an allen Deutschen war.

Wann warst du das erste Mal an der Mauer und wie war es für dich?

Ich war das erste Mal dort, als Judas Priest in den Siebzigern in Berlin spielten. Ich stand auf einem der Aussichtsplattformen um 2h, es war November. Ein Grenzsoldat beobachtete mich durch ein Fernglas. Das Berlin hinter mir war heiter und lebendig, aber das hinter dem Grenzsoldaten war finster und wirkte tot.

Warst du damals mal in der DDR?

Judas Priest spielten viele Shows in ganz Deutschland während die Mauer stand, aber nur im Westen.

Sind Langzeitfolgen der Mauer auf die Menschen heute noch bemerkbar?

Die Mauer dient der ganzen Welt als Erinnerung, dass Menschen selbst im Frieden leiden können.

Wurde in eurer Familie über das besondere politische Schicksal von Deutschland als gespaltenem Land gesprochen?

Wir sahen die Nachrichten und wie schrecklich es für die Deutschen war, Gefangene im eigenen Land zu sein.

Lemmy (Motörhead)

Woran denkst du als erstes, wenn du an die Berliner Mauer denkst?

Ich denke an Heuchelei, weil die DDR ihren Leuten erzählte, dass die Mauer eine „Antifaschistische Barriere“ ist. Das war sie auch, aber um ihre eigenen Leute drin zu behalten.


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