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Behemoth-Interview: Nergal spricht über seine Krankheit

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Deinen Kampfgeist hast du jedenfalls nicht verloren, wie es scheint…

Oh nein, auf keinem Fall!

Würdest du sagen, dass du dich in den letzten Wochen verändert hast?

Nun, ich denke schon. Diese Krankheit wird mich mein ganzes Leben lang begleiten, sie ist nicht nur eine kurze Episode, die ich irgendwann wieder vergessen kann. Inwiefern mich die Erfahrungen der jüngsten Zeit geprägt haben und noch prägen werden, weiß ich im Moment noch nicht. Es ist noch zu früh, das zu beurteilen. Ich habe viel nachgedacht, bin ich noch nicht so weit, tiefgreifende Erkenntnisse daraus zu ziehen. Dazu muss noch ein wenig mehr Zeit vergehen, in einigen Monaten sieht das vielleicht schon anders aus. Denn das Ganze wird definitiv Auswirkungen haben auf die Art und Weise, wie ich mein Leben in Zukunft gestalte. Ich war zwar schon immer jemand, der spezielle Momente festhalten und besonders intensiv genießen konnte, aber ich vermute, dass sich das noch verstärken wird, wenn ich wieder gesund bin.

Spätestens wenn die nächste Behemoth-Platte auf den Markt kommt, werdet ihr zu einer der größten, wenn nicht der größten Extrem-Metal-Band aufsteigen. Ist dir das bewusst?

Nun, die Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Denn natürlich wollte ich nicht krank werden, sondern wäre viel lieber der gesunde, agile Nergal, der ich vor wenigen Monaten noch war. Aber ich weiß auch, dass mein Kampf gegen die Leukämie, die Tatsache, dass ich nicht aufgebe und mich in mein Schicksal ergebe oder gar zum Christentum konvertiere, einigen Leuten Respekt einflößt. Jedoch steckt kein Kalkül dahinter, es ist einfach meine Art, mit der Sache umzugehen.

Weitere Artikel zu Behemoth, Nergal und seiner Erkrankung:
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