Die Metal-Alben der Woche vom 02.09. mit Megadeth, Blind Guardian, Mad Max u.a.

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Megadeth

Die arg radiotauglichen Rock-Anleihen von SUPER COLLIDER (2013) gehören der Vergangenheit an, stattdessen regieren Thrash, Riffs und Soli. Gewaltattacken sind natürlich nicht zu erwarten, doch gelingt es jedem Song auf seine Weise, zupackend und kantig rüberzukommen und zugleich mit starken Melodien aufzutrumpfen. (Hier weiterlesen)

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Blind Guardian

Kommentare der METAL HAMMER-Redaktion zu THE GOD MACHINE, dem Album des Monats September:

Beachtlich, wenn man in einem Monat voller großer Fische ganz vorne schwimmt. Zwar schafft es nur ‘Secrets Of The American Gods’ zur epochalen Guardian-Größe, aber die restlichen Songs liefern dennoch gut ab. Mit ‘Blood Of The Elves’ gibt es einen Gassenhauer für Freunde der frühen Werke – schön. THE GOD MACHINE ist nach den musikalisch sowie optisch schwer zu unterscheidenden letzten vier Alben ein weiteres Highlight. Florian Blumann (5,5 Punkte)

Blind Guardian sind auch weiterhin die Großmeister des opulenten, detailreichen Progressive Metal, der von Hansi Kürschs Stimme und André Olbrichs virtuoser Gitarrenarbeit dominiert wird. Es gibt weltweit keine Band, die so klingt wie die „Blinden Gardinen“. Davon profitiert auch THE GOD MACHINE, ein Album voll mit guten Ideen. Möglicherweise sogar mit zu vielen? Geschmackssache – zumal diese beeindruckende Informations-(besser: Noten-)Flut zu den typischen Stilmitteln der Guardians gehört. Matthias Mineur (5 Punkte)

Das Schaffen von Blind Guardian und ihr musikalischer Weg nötigen mir grundsätzlich großen Respekt ab, auch wenn ich mich selbst nicht als Superfan der Band begreife. Insbesondere zuletzt fielen mir die Bombastwerke der Krefelder oft zu ausladend aus. THE GOD MACHINE läuft hingegen gut rein, klingt speziell in den beiden Auftaktstücken extrem eingängig, macht über weite Strecken richtig Spaß und weckt dazu noch Emotionen. Was will man mehr? Katrin Riedl (5 Punkte)

Blind Guardian spielen in einer eigenen Liga – Epik und Wucht bekommt kaum eine zweite Band derart auf einen Nenner. Dennoch wäre bei den Deutschen schon länger weniger mehr. THE GOD MACHINE macht einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung, was Eingängigkeit und Spielzeit angeht. Wir befinden uns noch nicht in glorreichen IMAGINATIONS FROM THE OTHER SIDE-Sphären anno 1995, aber Blind Guardian scheinen verstanden zu haben, in welchen Kategorien sie mehr Schlagkraft entwickeln. Matthias Weckmann (5 Punkte)

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Mad Max

Es gibt also allerhand zu feiern – und das tut die Truppe um Jürgen Breforth mit einem Werk voller musikalischer Versiertheit, guter Laune und mittelmäßigem Songwriting. Wie schon beim unlängst erschienenen Vorgänger STARCHILD RISING (für etwas Verwirrung sorgt, dass der gleichnamige Song nun auf diesem Album enthalten ist) hält sich die Band streng an den Achtziger-Haarspray- und -Spandex-Rock-Kodex. (Hier weiterlesen)

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Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier und in der METAL HAMMER-Septemberausgabe.

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Deswegen haben Metallica Hammett als Mustaine-Ersatz geholt

Metallica haben Dave Mustaine bekanntlich wegen seines Alkoholkonsums und wilden Verhaltens im April 1983 aus der Musikgruppe geworfen. Der einstige Exodus-Gitarrist Rick Hunolt hat nun in einem Interview im Videopodcast seines Band-Kollegen Steve "Zetro" Souza einer Erklärung dafür geliefert, warum die "Four Horsemen" sich für Kirk Hammett als neuen Lead-Gitarristen entschieden haben. Menschliches Upgrade "James Hetfield hat Kirk auserkoren", weiß Hunolt zu berichten. "Das lag daran, dass Dave und Kirk ähnliche Spielstile hatten -- pentatonisch, bluesig. James wollte keine Effekte auf seinem Zeug. Er wollte, dass Kirk trocken spielt. Kein Echo, einfach nur ein trockener Marshall-Ton. Ein Wah-wah-Pedal war okay, denke…
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