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Die Metal-Alben der Woche vom 10.05. mit Possessed, Whitesnake, Arch/Matheos u.a.

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Possessed

Seit heute steht REVELATIONS OF OBLIVION in den Läden, und ihr könnt euch selbst ein Bild davon machen (unser Review folgt noch). Was die METAL HAMMER-Redaktion zu Possesseds aktuellem Album und Soundcheck-Sieger der METAL HAMMER-Juniausgabe (VÖ: 15.05.2019) zu sagen hat, lest ihr hier:

Katrin Riedl

Was-ein-Brett! Comebacks dieser Größenordnung und Fallhöhe sind oft mit Vorsicht zu genießen – in diesem Fall geht die Rechnung aber auf, denn: Mit welcher Spielfreude, Leidenschaft und Dominanz Possessed auf REVELATIONS OF OBLIVION vorgehen (man höre etwa ‘Damned’, ‘Abandoned’), ist eine wahre Freude und zeigt eindrucksvoll, dass Death Metal als Überlebensrezept taugt. Mein Respekt vor Jeff Becerra steigt ins Unermessliche.

Marc Halupczok

Der Kult, der das legendäre Debüt SEVEN CHURCHES (1985) umweht, lässt sich 34 Jahre später nicht einfach wiederholen. Und doch überzeugen Jeff Becerra und seine Mannen mit einem zornigen Death/Thrash-Brocken, der sich hinter keiner aktuellen Band zu verstecken braucht. Trotz aller Wut vergessen die Kalifornier nie, ihre Songs so eingängig zu gestalten, dass die Metal-Faust automatisch in die Luft fliegt. Willkommen zurück!

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Robert Müller

Ihr aktuelles Leben dauert jetzt schon länger als alle vorigen Inkarnationen zusammen. Dennoch war Jeff Becerra erstaunlich zurückhaltend, was „neue“ Musik angeht. Vielleicht, weil er wusste, dass sie zwingend „alt“ sein muss, um Possessed sein zu können – und so ist REVELATIONS OF ­OBLIVION stilistisch ein modern produziertes, amtlich runtergerifftes Relikt geworden. Irgendwie nicht wirklich retro, aber auch nicht wirklich relevant.

Sebastian Kessler

„Sind außer Robert und mir alle im Urlaub?“, wunderte sich Petra, als sie vom Soundcheck-Sieg von REVELATIONS OF OBLIVION erfuhr. Nein, der Bewunderung alter Helden, wenn sie sich als so unkaputtbar wie Jeff Becerra erweisen, kann sich schlicht niemand entziehen. Possessed schaffen es mit diesem Album, den Geist ihrer Klassiker in dieses Jahrtausend zu transportieren, ohne sich aufdringlich an Retro- oder Modern-Ansprüche anzubiedern. Satan sei Dank!


Whitesnake

Oberschlangenbeschwörer Coverdale mag plötzlich wieder straight rocken und lässt mit seiner Truppe sogar die Blues Rock-Ära zu Zeiten von Micky Moody, Mel Galley oder Bernie Marsden wiederaufleben. Alles über FLESH & BLOOD lest ihr hier.

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Martyrdöd

Martyrdöd fegen mit ihrer Trademark-Mischung aus Punk-Melodik, Crust-Asozialismus und Thrash-Furor durch Göteborgs Vorgärten, die sich gewaschen hat. Wie das genau klingt, könnt ihr hier nachlesen.

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Arch/Matheos

Im Vergleich zu SYMPATHETIC RESONANCE fällt WINTER ETHEREAL viel hörerfreundlicher aus, ohne auch nur ansatzweise banal zu klingen. Warum das so ist, lest ihr hier.

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Diese und noch viele weitere aktuelle relevante Reviews findet ihr hier, in der aktuellen METAL HAMMER-Maiausgabe sowie der am 15.05.2019 erscheinenden METAL HAMMER-Juniausgabe.

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Die Metal-Alben der Woche vom 05.04. mit Korpiklaani, Attic, Khold u.a.

Korpiklaani Die flotte Geige gehört fortan mit Olli Vänskä zur Stammbesetzung, und dieser ließ es sich nicht nehmen, mit ‘Saunaan’ direkt eine Eigenkomposition beizusteuern: Origineller, schriller Folk Metal mit dem richtigen Härtegrad. (Hier weiterlesen) Attic Instrumental schlagen Attic mal von Iron Maiden’schen Melodiebögen in epische Blastbeats und flirrende Gitarrenakrobatik, dann in pathetische Stampfrhythmen und schließlich in beinahe Thrash Metal-inspirierte Geschwindigkeiten um. (Hier weiterlesen) Khold Egal, wen es trifft, dahingerafft wird man sicher nicht vom Schock, etwas vollkommen Unerhörtes zu Ohren zu bekommen. Aber man wird auch nicht, und das droht bei Khold leider schon eher, von Langeweile letal überwältigt. (Hier…
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