Drogen und Gewalt: Ist das die Wahrheit über Wacken?

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Wacken? Das ist ein Ort voll mit asozialen Nazi-Punkern. Überall Faschisten, wahlweise links- oder rechtsextrem. Wer ein echter Katholik ist, muss diese Zusammenkunft der Killerspieler bekämpfen. Davon ist der Autor der Kolumne „Rock-Festival Wacken: Party im Rachen des Teufels“ überzeugt. So scheint es zumindest.

Fakt ist jedoch: die Kolumne, die für einige böse Kommentare im Netz sorgte, ist Satire. Die verantwortliche Webseite Eltern-im-Netz.net (nicht zu verwechseln mit der Elternplattform ElternimNetz.de) ist bekannt für Texte, die die Ansichten des Spießbürgertums im Bezug auf Rock, Homosexualität und Computerspiele aufs Korn nimmt und karikiert.

Wer sich mit dem Wacken Open Air auskennt, merkt das beim Lesen spätestens, als der Autor spontan noch ein offizielles Ticket vor Ort am Kartenhäuschen gekauft haben will. Aber auch die vorherigen Passagen, die von Drogenexzessen, Schlägereien und Massenmördern erzählen, sind eigentlich so absurd, dass schnell klar wird: dieser Text ist keinesfalls ernst gemeint.

Immerhin: Hat man den Text einmal als Satire erkannt, ist er recht unterhaltsam zu lesen.


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Wacken vs. Höhner: So reagieren die Fans

Dass das Wacken Open Air mittlerweise ein Tummelplatz für allerhand merkwürdige außermetallische Gestalten ist, dürfte niemanden mehr überraschen. Und dass neben diversen HipHop-Acts zuletzt auch Volksbarde Heino ein Gastspiel gab, provozierte zwar einen großen Aufschrei, doch schlussendlich ist klar: Die Veranstalter können machen, was sie wollen. Denkweise eins: Ein Kessel Buntes auf Deutschlands größtem Heavy Metal-Festival, warum nicht? Wer diesen einen speziellen Auftritt nicht ertragen will, zieht sich eben zurück. Denkweise zwei: Das Open Air boykottieren und in den Sozialen Medien seiner angewiderten Meinung freien Lauf lassen. Für die Ausgabe 2022 wurden jüngst die rheinischen Spaßmusikanten Höhner als Act bekanntgegeben.…
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