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Egotrip – Egotrip

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Mit komplett neuer Stilrichtung überrascht der ehemalige Crossroads-Gitarrist Stefan Eilerhorst. Seme neue Band nennt steh Egotrip (nomen est omen!? Soll man auch wohl denken, tippe ich mal…), die Besetzung ist die klassischen Trio-Variante. (S. Eilerhorst (g), Stephan Meyer (b), Dirk Leiner(d)). Die zu EMI-Zeiten von Eilerhorst praktizierte Schwermetall-Direktive ist einer vermeintlich moderneren Gangart gewichen. Man könnte die sechs Songs seines künstlerischen Neustarts stilistisch irgendwo zwischen Trieb., Seiig und Cucumbermen einstufen. Hier regieren weder Powerriffs noch 4/4tel Grooves, keine Nachtigal-ähnlichen Gesänge, keine Nieten und Leder-Klischees, sondern eher funky tunes, federnde Rhythmen, transparente Songs. Dazu singt der Mann in deutsch, nennt seine Titel ‚Kleine Geile Weif, ‚Die Pest‘, ‚Niemals Mehr‘ oder laß Gut Sein‘. Auch stimmlich und textlich orientieren sich Egotrip an obengenannten Bands (Onanie, Aids, etc.). Größter Schwachpunkt der 6-Track CD: der Sound! Wer sich das letzte Crossroads-Album GASOUNE anhört (man mag musikalisch dazu stehen, wie man will, der Sound jedoch ist ultraheftig), dürfte sich wundern, daß Eilerhorst auch klanglich eine derartige Kehrtwende macht. Der Grundsound auf EGOTRIP ist knochentrocken, die Drums fast scheppernd, offenbar steckt auch eine gewisse Absicht hinter dieser neuentdeckten Simplizität. Wer Interesse hat, sich das mit giftgrünem Cover und sämtlichen Texten ausgestattete Teil ins Haus kommen zu lassen, schreibe an Soundwave, Marktstraße 153, 26382 Wilhelmshaven.

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