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GEMA-Special mit Edguy, Heaven Shall Burn, Subway To Sally und Powerwolf

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Doch die Musikwelt änderte sich – das Internet stellte fast alles auf den Kopf. Wer sich nicht schnell genug anpassen konnte, hatte das Nachsehen. Das bekamen Plattenfirmenriesen genauso zu spüren, wie die GEMA. Jetzt versucht sie, Umsatzeinbußen dadurch zu kompensieren, dass z.B. bei Konzerten mehr Abgaben vom Veranstalter verlangt werden und von Youtube Geld für die Aufführungen GEMA-verwalteter Songs gefordert wird. Viel Einfluss auf solche Entscheidungen haben die eigentlichen Rechte-Inhaber (die Bands) dabei nicht.

„Wenn ich etwas ändern dürfte, dann würde ich GEMA-Mitgliedern das Recht geben, für bestimmte Promotion-Zwecke selbst entscheiden zu dürfen, ob sie nun abgabenpflichtig sind oder nicht, denn das kann man als GEMA-Mitglied nach wie vor nicht. Ist man Mitglied, wird die Musik tariflich entgolten, ob man will oder nicht,“ erklärt Tobias Sammet (Edguy) eines der Probleme der GEMA, obwohl er an der absoluten Wichtigkeit der GEMA nicht rütteln möchte.

Diese „Bevormundung des Künstlers und unzulässige Beschneidung der Kunst- und/oder Berufsfreiheit einer Band“ ist einer der Aspekte, die auch Maik Weichert von Heaven Shall Burn ärgert. Für ihn ist die GEMA allem Sinn zum Trotz ein Dinosaurier, der (wie viele Plattenfirmen auch) die Entwicklung im Internet verschlafen habe und jetzt „mit Klauen und Zähnen ihren Verwaltungswasserkopf irgendwie zu retten“ versuche. „Hätte die GEMA von Anfang an visionär gehandelt und die Entwicklungen begleitet, gäbe es jetzt dieses riesige Problem gar nicht.“

Das Problem an sich ist recht simpel: Plattenverkäufe sind massiv eingebrochen, so dass die Abgaben an die GEMA ebenfalls schrumpften. Das Geld soll nun wieder reinkommen und am Ende den Bands weitergereicht werden. Das Problem ist nur: wo soll das Geld herkommen?

Für Tobias Sammet (Edguy) sind die eingeschlagenen Pfade dabei gar nicht schlecht. Youtube z.B. sei ähnlich wie ein Radio-Sender: es wird Musik gesendet. Und Sender zahlen schließlich auch. Ähnlich sieht es auch Matthew von Powerwolf, auch wenn z.B. eine Youtube-Pauschale auf Dauer nicht die Lösung sei.


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Normalerweise ist er als Frontmann der Gruppe Subway To Sally unterwegs, seit 1999 wandelt er darüberhinaus mit Eric Fish & Friends auch auf Solopfaden. Hier geht er voll in seiner Rolle als Liedermacher auf – reduziert und doch mit voller emotionaler Bandbreite. Das funktioniert in kleinem Rahmen ebenso wie auf dem Wacken Open Air! Trotz Doppelbelastung dürfen sich Fans aber seither über regelmäßigen neuen Solo-Output mit tiefsinnigen Lyrics freuen. In diesem Jahr steht die nächste Veröffentlichung an, und auch mit dem im August erscheinenden Album GEZEITEN zieht es Eric Fish & Friends wieder auf die Bühnen.
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