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Ghost Brigade-Interview: Finnen ohne Furcht und Tadel

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Schon beim winterlichen Studiobesuch im zugefrorenen Helsinki konnte METAL HAMMER die Qualität der unfertigen neuen Stücke von Ghost Brigade erahnen. Obwohl größtenteils noch ohne Gesang und nicht fertig ausproduziert, war die greifbare Intensität zu spüren, die Ghost Brigade so einzigartig macht. Wieder ist es die unnachahmliche Mischung aus purer metallischer Agonie und finnischer Schwermut, aus zerfetzenden Growls und klagendem Gesang, die UNTIL FEAR NO LONGER DEFINES US zu einem berstend intensiven Album werden lässt – noch dazu zu einem, das den Finnen so leicht wie nie von der Hand ging.

[…]

Anstatt erhöhten Druck zu generieren, sorgt der Erfolg der ersten beiden Werke in erster Linie dafür, dass Ghost Brigade befreit, selbstbewusst und siegessicher aufspielen. „Das ist aber nicht der einzige Grund“, schränkt Wille ein. Er erklärt sich das konsequent ausgespielte Selbstbewusstsein seiner Band auch durch die persönliche Reife. „Mit zunehmenden Alter werden die Erwartungen anderer Leute zunehmend unwichtiger. Man macht sich von allen Zwängen frei und konzentriert sich auf das, was man wirklich wichtig findet. Und auch, wenn wir das auf den ersten beiden Alben auch schon praktiziert haben, tun wir es auf UNTIL FEAR NO LONGER DEFINES US mehr denn je.“

[…]

Und das ist gut so. Würden Ghost Brigade nach unterkühltem Kalkül vorgehen, hätten sie Sorge getragen, dass UNTIL FEAR NO LONGER DEFINES US mindestens drei ʻInto The Black Lightʼ-Fortsetzungen enthält – und nicht, wie gesagt werden muss, keine. „Ganz genau. Nichts läge dem Zweck dieser Band ferner, als eine Hitmaschine zu sein“, betont Manne. „Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es keine streng geheime Hitformel in Willes Schublade gibt.“ – „Definitiv nicht“, pflichtet Wille seinem Kollegen lachend bei. „ʻInto The Black Lightʼ gibt es schon. Wieso also sollten wir es reproduzieren? Mir persönlich reicht dieses eine Stück. Zumal anfangs niemand glaubte, dass dieses Lied solch ein Eigenleben entwickeln würde. Es war ein guter Song unter vielen und ein weiteres Beispiel dafür, dass ich mich beim Komponieren nicht wiederholen will. Jedes einzelne Stück muss sich frisch und originell für mich anfühlen, andernfalls würde es keinen Sinn ergeben, überhaupt ein neues Album zu schreiben.“


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