Donald Trump hat derzeit keinen guten Stand. Nun hat sich noch Punk Rock-Ikone Henry Rollins (Black Flag, Rollins Band) im The God Show-Podcast zu Wort gemeldet und kein gutes Haar am Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gelassen. Demnach fehlt dem Geschäftsmann so gut wie alles — darunter Feinsinn, Anstand und Wissen über militärische Strategie sowie die Geographie des Iran.
Keine Moral, keine Expertise
„Ich bin Amerikaner. Wir alle haben unsere Meinung. Was mich an der aktuellen Lage wirklich stört, ist, dass der Präsident mich definitiv ablenkt. Der Kongress und der Oberste Gerichtshof machen ihre Arbeit nicht richtig. Am meisten ärgert mich, dass die Medien nicht auf diese schreckliche Erfahrung eingehen, die wir gerade durchmachen: einen Krieg im Iran. Und ich glaube, die Auswirkungen dessen sind weitreichender, als es die Medien andeuten.
Viele Amerikaner verstehen höhere Benzinpreise. Ich bin neulich zum Fitness-Studio gefahren. Der Sprit kostete 3,99 Dollar — am nächsten Morgen waren es 4,29 Dollar. Der Preis stieg um 30 Cent, während ich meine neun Minuten Schlaf bekam. Dieser Schmerz wird also anhalten. Viele Amerikaner spüren die Belastung an der Zapfsäule und beim Lebensmitteleinkauf.“
Voller Blut
Des Weiteren weist Henry Rollins daraufhin, dass 14 US-Militärangehörige im Rahmen des Irankriegs ihr Leben lassen mussten. „Das sind also 14 Männer und Frauen – einige der Besten Amerikas –, die in den Tod geschickt wurden. Das Weiße Haus ist also voller Blut. Der Präsident ist damit besudelt, Pete Hegseth ist damit besudelt, der Kongress ist damit besudelt.“
🛒 BLACK FLAG-SHIRT JETZT BEI AMAZON HOLEN!Weiter befindet Henry Rollins: „Wir bekommen kaum Informationen. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich sage: Viele Details werden verschwiegen, um uns eine beschönigte Darstellung der Lage zu liefern. Ein Ballsaal-Empfang ist da geradezu eine Beleidigung – das erinnert an Marie Antoinette. Da ist diese Zahl 14 – die Zahl der Todesopfer –, doch dem Präsidenten der Vereinigten Staaten fehlt es an der Weisheit oder dem persönlichen Bezug, um dies zur Kenntnis zu nehmen und zu begreifen, dass er stillschweigend zum Mörder geworden ist. […] Wenn es sich um den Zweiten Weltkrieg handelt und man gegen Hitler kämpft – gut. Er musste gestoppt werden.
Aber dieser Krieg wurde von einem Mann angezettelt, der keine Ahnung von Geografie hat und die Geschichte der Beziehungen zwischen dem Iran und den USA nicht kennt — und da gibt es eine sehr lange Geschichte. Er versteht nichts von der Operation Ajax und dem Sturz Mossadeghs, von den Anfängen der CIA. Es gibt da viel zu wissen. Und all diese Generäle wissen das. Sie sind Militärhistoriker. Warum hat sich keiner von ihnen vorher mit dem Präsidenten zusammengesetzt und gesagt: ‚Sir, das hier sollten wir lieber lassen‘? Und dann sagt Trump: ‚Ich bin der Einzige, der den Mut dazu hatte.‘ Dabei waren all die Präsidenten vor ihm weitaus intelligenter. Sie haben sich nicht darauf eingelassen — wegen der Straße von Hormus, wegen der Geografie des Iran.“
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