Im Pit bei: The Datsuns

von
teilen
twittern
mailen
teilen

‘Caught In The Silver‘,‘Sittin‘ Pretty‘ und ‘Yeah Yeah Just Another Mistake‘ schlagen gnadenlos auf das Publikum ein, erst dann gönnt sich der Vierer eine kurze Verschnaufpause und Sänger Dolf de Borst heißt die rund 100 Fans herzlich Willkommen.

Viel Zeit lässt er ihnen nicht zum Applaudieren, denn schon wenige Sekunden später läutet er mit ‘Bad Taste‘ die erste Single des neuen Albums ein. Sicherlich nicht der Stärkste Song von DEEP SLEEP (2014), aber eine gelungene Überleitung zu ‘Bullseye‘ (DEATH RATTLE BOOGIE, 2012).

Die Temperatur im Comet-Club ist mittlerweile angenehm gestiegen, aber statt einer Abkühlung schieben die Neuseeländer den Hit ‘Gold Halo‘ hinterher und provozieren endlich die ersten ausgelassenen Tänzer. Der Fuß wird an diesem Abend nicht mehr vom Gaspedal genommen. Die vier Musiker leben mittlerweile in Auckland, Stockholm, Wellington und London – wenn man sich trifft, wird also ordentlich gerockt. ‘Goodbye Ghosts‘, das atmosphärische ‘Somebody Better‘, die High Energy Rock-Hymne ‘ MF From Hell‘ oder das wunderbar verstörende ‘Gods Are Bored bilden nur einen kleinen Teil, des umfangreichen Sets.

Nach einer knappen Stunde versucht das Quartett die Bühne zu verlassen, aber wird vom lauten Beifall zurück an ihre Instrumente getrieben. ‘Helping Hands‘ und ‘So Long‘ folgen und auch dann hat die Meute noch nicht genug. Also wird schnell der Rock’n’Roller ‘Maximum Heartbreak‘ hinterher geschossen und der Pulk ist für einen Moment besänftigt.

The Datsuns sind Profis und für einen solchen Fall vorbereitet.  Wenn alle denken, jetzt ist aber wirklich Schluss, stößt Dolf erneut einen lauten Schrei aus und beendet den Abend feierlich mit ‘What Would I Know‘. Dann ist wirklich Schluss. Neunzehn Jahre Qualität, Experimentierfreude und stets ideenreicher Rock’n’Roll machen sich einfach bezahlt.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.

teilen
twittern
mailen
teilen
Die besten Comicverfilmungen aller Zeiten

Comics haben eine sehr lange Erfolgsgeschichte, wenn man so möchte, geht sie dank Höhlenmalerei bis in die Steinzeit zurück. In den 30er Jahren formierten sich die bekannten US-amerikanischen Verlage DC und Marvel. Aber auch schon 1865 veröffentliche Wilhelm Busch seine „Max und Moritz¡-Erzählung und 1902 entstand der erste Vorläufer zum Manga von Rakuten Kitazawa. Comics und Graphic Novels sind ideale Vorlagen für Filme, da sie bereits die Bild- und Textebene verbinden. Sie sind aber auch beliebt, weil Comicverfilmungen so erfolgversprechend sind. „Avengers: Endgame“ spielte 2019 weltweit 2,8 Milliarden US-Dollar ein. Diese zehn Comicverfilmungen schnitten nicht nur gut bei IMDb ab,…
Weiterlesen
Zur Startseite