Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Instrumental-Bands: Diese sieben Acts kommen ohne Vocals aus

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Dass die US-amerikanischen Post-Metaller von Pelican eine Instrumental-Band geworden sind, hatte einen ganz pragmatischen Grund: „Wir wussten einfach nicht, wie man Gesang in unsere Musik reinbringen soll und es gut klingt“, erklärte Gitarrist Trevor de Brauw. Die Band fühlt sich laut eigenen Angaben zwar weder dem Genre Post-Metal noch jenem der Instrumentalband wirklich zugehörig. Faktum ist aber, dass das Quartett zu den bekanntesten Vertretern der gesangslosen Fraktion in der härteren Rockmusik gehört. Pelican gründeten sich 2001 und veröffentlichten 2019 ihren sechsten Longplayer NIGHTTIME STORIES.

Nighttime Stories jetzt auf amazon.de bestellen

Long Distance Calling

Die deutsche Post-Rock-Band aus Münster gibt es schon seit 2006 und sie ist vor allem für ihre sehr langen Stücke bekannt. Der Bandname wurde aufgrund des Zusammenklangs der einzelnen Wörter verwendet. Das längste Lied der Band bringt es auf über 12 Minuten und hört auf den klangvollen Namen ‘Flux’. Sechs Studioalben hat die Band bis heute veröffentlicht.

The Aristocrats

Guthrie Govan, Marco Minnemann und Bryan Beller (v.l.) sind The Aristocrats

Man nehme drei Virtuosen und Könner ihres Fachs – und lasse sie sich so richtig austoben. Das ist die Formel des Trios The Aristocrats, bestehend aus dem britischen Gitarrenvirtuosen Guthrie Govan (u.a. King Crimson, Hans Zimmer), dem Bassisten Bryan Beller (u.a. Joe Satriani) und dem deutschen Schlagzeug-Alleskönner Marco Minnemann (u.a. Joe Satriani, Steven Wilson, Kollaborationen mit Mike Keneally und Paul Gilbert). The Aristocrats sprühen nur so vor Ideenreichtum und stilistischem Grenzgängertum. Sie in ein Genre einzuordnen, ist indes schwierig:  In ihren Kompositionen und Liveshows finden sich Einflüsse aus Progressive Rock über Metal bis Fusion und Zappa-Anleihen wieder.

Gegründet hatte sich band nach einem gemeinsamen Auftritt anlässlich der Winter NAMM 2011, für den das extra dafür zusammengestellte Trio nur einmal geprobt hatte. Nach dem fulminanten Auftritt entschied man schnell, dass man unbedingt weitermachen wolle. Gesagt, getan: Neun Jahre später veröffentlichte die Band ihr mittlerweile viertes Studioalbum YOU KNOW…WHAT?, mit dem sie derzeit international auf Tournee ist.

Steve Thorne Redferns via Getty Images

teilen
twittern
mailen
teilen
Lauschaffäre: Was ist eigentlich Djent?

Manche scheinen Gefallen daran gefunden zu haben, gewissen Bands schier unendliche Genre-Bezeichnungen zu verpassen. Klar, die musikalische Komplexität der Lieblingsband soll nicht beschnitten werden, sprich: Bands als Heavy Metal oder Prog Metal einzuordnen, reicht manchmal einfach nicht aus. Ein schönes Add-on ist jener Begriff: Djent. In folgender Übersicht gehen wir auf Definition, Ursprung und Geschichte des Djent ein. Dabei tasten wir uns unter anderem an die Fragestellung heran, ob der Djent nur ein bestimmter Akkordanschlag auf der Gitarre bleibt – oder doch ein komplettes Genre (inklusive Szene) am Begriff hängt. Meshuggah „Es tut uns sehr leid, dieses Genre geschaffen zu haben.“…
Weiterlesen
Zur Startseite