Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Instrumental-Bands: Diese sieben Acts kommen ohne Vocals aus

von
teilen
twittern
mailen
teilen

2007 hatten die Musiker dann doch wieder Lust. Weil aber John Petrucci gerade keine Zeit hatte (seine Frau brachte gerade ihr gemeinsames Kind auf die Welt), benannte sich die anderen Mitglieder eben mal schnell um – und veröffentlichten unter dem Bandnamen Liquid Trio Experiment das Album SPONTANEOUS COMBUSTION. Zum zehnjährigen Bandjubiläum gab es noch ein paar Konzerte, zwei Live-Alben und eine Box. Seitdem liegt Liquid Tension Experiment auf Eis. 2010 verließ Portnoy Dream Theater. Mit Petrucci versteht er sich laut eigenen Angaben nach wie vor blendend – ein weiteres Album der Prog-Supergroup ist also möglicherweise nicht ausgeschlossen.

Godspeed You! Black Emperor

Mike Moya von Godspeed You! Black Emperor 2018 bei einem Konzert in den Niederlanden

Spricht man über Instrumental-Bands, dürfen auch die Kanadier Godspeed You! Black Emperor nicht fehlen. Die Band gründete sich 1994 in Montreal und wird dem Post-Rock zugerechnet. Ihre Anfänge waren simpel: Da sie für ihren ersten Auftritt (ein Support-Slot) keine Zeit fürs Proben hatten, beschlossen sie, dreißig Minuten lang pro Person einen Akkord zu spielen. Daraus entwickelte sich später eine doch etwas komplexere Musik – eine, die sich stets Zeit nimmt: Die Stücke der Band sind meist über 15 Minuten lang, oft sogar deutlich länger. Ihren letzten Longplayer, LUCIFERIAN TOWERS, veröffentlichten Godspeed You! Black Emperor 2017. Daneben haben die Bandmitglieder auch eine Menge anderer Projekte – unter anderem die Band A Silver Mt. Zion.

F♯ A♯ ∞ jetzt auf amazon.de bestellen

Gonzales Photo/Peter Troest Universal Images Group via Getty

Weitere Highlights


teilen
twittern
mailen
teilen
White Metal: Der Ursprung und die wichtigsten Bands

Dass der Teufel im Metal von Anfang an seinen Fixplatz hatte, ist kein Geheimnis. Egal ob der Gehörnte einfach aus Stilgründen besungen würde oder die jeweiligen Musiker sich tatsächlich dem Satanismus (in welcher Form auch immer) zugehörig fühlten: In den 1980er-Jahren wurde das einigen Metal-Musikern zu bunt. Oder sagen wir zu schwarz: Denn als Antwort auf Beelzebub und seine Freunde etablierte sich der christliche White Metal. In der Rockmusik hatte der Allmächtige bereits (wenn auch eher in einer Nische) Platz genommen – nun war also auch Metal dran. Der Ursprung des Namens Historisch gesehen rechnet man die Namensschöpfung des White…
Weiterlesen
Zur Startseite