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Machine Head: Interview über die Hintergründe der Fast-Auflösung

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Zusätzliche Infos zum Fast-Ende von Machine Head haben wir online – hier ein paar Auszüge des langen und tiefschürfenden Interviews:

Was ist vorgefallen, dass ihr eine Therapie angefangen habt?
Adam: Ich glaube, es besteht ein großes Kommunikationsproblem zwischen uns. Und weil wir uns so gut kennen, sind wir sofort auf 180. In einer Sekunde ist alles gut, in der nächsten schreien wir uns an.

Robb: Adam und ich sind Alpha-Tiere. Wir kämpfen beide besser, als wir reden.

Gibt es etwas, dass du Robb als klar deinen Fehler ansehen würdest?
Robb: Ich denke, ich habe einen Kontroll-Tick.

Versuchst du, auf Kosten anderer Kontrolle zu behalten?
Robb: Ja.

Wie liefen die ersten Treffen der Therapie ab?
Adam: Anfangs ging es darum, das Eis zu brechen, dein Gegenüber zu verstehen und die Therapeutin uns kennenlernen zu lassen. Aber Robb und ich kommunizierten erstmal wie bisher. Sie konnte das für uns in normales Englisch übersetzten und erklären, was wir uns gegenseitig antaten.

Adam, du machst eigentlich nicht den Anschein jemand zu sein, der die Idee zu sehr mag, sich während einer Therapie stark zu öffnen…
Adam: Der erste Eindruck kann täuschen. Ich möchte, dass Menschen mir zuhören und mir dabei in die Augen sehen. Aber es ist nicht die erste Therapie meines Lebens. Zwischen meinem 11. und 18. Lebensjahr war ich zwei Mal vier Monate am Stück bei meinen Eltern. Dazwischen war ich in der Drogen-Reha, im Jugendknast, Wohnheimen, Nervenkliniken. Da kommt einiges zusammen.

Was glaubt ihr, wie lange ihr die Therapie noch braucht?
Adam: Schwer zu sagen. Aber schon jetzt gehen wir rücksichtsvoller miteinander um als vorher. Es dauerte eine Weile, bis wir am jetzigen Punkt waren – es könnte also auch noch eine Weile dauern, bis alles entknotet ist.

 

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Eisregen: Wiederholungstäter

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