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Marilyn Manson: Der Fake-Gewehr-Vorfall und die Hintergründe

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Die Bühnenrückkehr von Marilyn Manson nach seinem selbst zugefügten Beinbruch kam zugleich daher mit der Vorstellung des neuen Bassisten Juan Alderete (The Mars Volta, Racer X), der den gefeuerten Twiggy Ramirez ersetzen wird.

Das „Comeback“ fand vergangenes Wochenende beim Ozzfest Meets Knotfest in San Bernardino statt, und während des Songs ‚We Know Where You Fucking Live‘ performte Manson im Rollstuhl, geschoben von einem „Pfleger“, mit einem Fake-Gewehr, das er ins Publikum richtete (hier ein Video, besser ohne Ton ansehen).

Marilyn Manson spielte am Sonntag bei seinem letzten diesjährigen USA-Konzert kurz vor Headliner Rob Zombie, und was genau ihm durch den Kopf ging, als er sich diese Performance ausdachte, erklärte er später (siehe unten). Denn nicht nur hatte am gleichen Tag kurz zuvor ein Mann in Texas 26 Menschen in einer Kirche erschossen, auch San Bernardino war schon einmal Schauplatz einer blutigen Tat, bei der 14 Menschen getötet wurden.

„Nur ein Schauspiel.“

Am Tag darauf veröffentlichte Manson ein Statement zu seiner Performance, die nicht nur bei vielen Fans auf heftige Reaktion stieß: „In einer Zeit, in der Schießereien nahezu an der Tagesordnung sind, war dies ein Schauspiel mit dem Versuch einer Darstellung, wie leicht es heutzutage ist, an halbautomatische Waffen ranzukommen und wie normal es ist, diese in Händen von Menschen zu sehen.

Meine Kunst war immer eine Reaktion auf die gängige Kultur und mein Weg, die Menschen über all die schrecklichen Dinge nachdenken zu lassen, die auf dieser Welt geschehen. Meine Performance sollte nicht respektlos sein oder Gefühllosigkeit zeigen. Für dieses Gewehr mit dem aufgebrachten Mikrofon holte ich mir die Genehmigung eines Polizisten.

Mein Mitgefühl geht an alle, die von verantwortungslosem und sträflichem Missbrauch ECHTER Schusswaffen betroffen sind .“

Die METAL HAMMER November-Ausgabe 2017: Till Lindemann, Metallica, Trivium, Samael u.v.a.

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Iron Maiden: Janick Gers rutscht Gitarre aus der Hand

Ups - hoffentlich hat das niemandem richtig weh getan! Iron Maiden-Gitarrist Janick Gers ist bei einer Live-Show in den Vereinigten Staaten von Amerika seine Gitarre aus der Hand geflogen. Und zwar leider in Richtung des Publikums (siehe Video unten)! Das Ganze passierte kurz vor Schluss des Konzerts in San Antonio im Bundesstaat Texas am 25. September. Bruce Dickinson war gerade dabei, sich bei den Leuten zu verabschieden; währenddessen ließ Gers seinen Sechssaiter rotieren. Wohl etwas zu kräftig. Ein Konzertbesucher beschreibt den Fauxpas wie folgt: "Beim letzten Termin der US-'Legacy Of The Beast'-Tour in San Antonio wirbelte Janick Gers seine Gitarre…
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