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Marilyn Manson: Die fünf erfolgreichsten Alben

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3) HOLY WOOD (IN THE SHADOW OF THE VALLEY OF DEATH) (2000)

Das vierte Opus markierte nicht nur eine Rückkehr zum Industrial Metal der frühen Tage, nachdem MECHANICAL ANIMALS (1998) einen gehörigen Glam Rock-Einschlag hatte. Das Album ist eine Antwort auf die Anschuldigungen und Anfeindungen, die Marilyn Manson nach dem Amoklauf an der Columbine High School erhielt. Gerüchten zufolge waren die beiden Schützen nämlich Fans und hätten sogar T-Shirts der Band getragen – beides erwies sich als falsch.

Nichtsdestotrotz zog Manson den Zorn der amerikanischen Moralhüter auf sich – und schleuderte ihnen mit HOLY WOOD (IN THE SHADOW OF THE VALLEY OF DEATH) eine „Kriegserklärung“ entgegen. Bevor er die Platte anging, fragte sich der Musiker, ob es das alles wert sei, ob er noch sagen dürfe, was er zu sagen habe. Lieder und heutige Klassiker wie ‘Disposable Teens’, ‘The Fight Song’ und ‘The Nobodies’ trugen maßgeblich zum Erfolg der Scheibe bei.

Nach der Veröffentlichung verriet Manson, dass HOLY WOOD das letzte Album einer Trilogie sei, wobei die komplette Handlung in umgekehrter Reihenfolge erzählt würde. Sprich: Es geht mit HOLY WOOD los und endet über MECHANICAL ANIMALS mit ANTICHRIST SUPERSTAR. Leider verkaufte sich die Platte in Amerika – auch aufgrund des damals angesagten Nu Metal und Rap Metal – nicht ganz so gut wie MECHANICAL ANIMALS und brauchte drei Jahre, um Gold-Status zu erhalten. Weltweit lief es dagegen deutlich besser. So hat sich HOLY WOOD insgesamt über eine Million Mal verkauft.

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2) MECHANICAL ANIMALS (1998)

Wie bereits zuvor angedeutet, lotet Marilyn Manson auf den Glam Rock der Siebzier Jahre aus und vermischt ihn mit Industrial- und elektronischen Klängen. Der mittlerweile 51-Jährige legte das dritte Album seiner Band als Konzeptwerk an, auf dem er selbst in die Rolle eines Drogen-abhängigen Zwitterwesens namens Omēga. Es fällt auf die Erde, wird gefangen und mit der Gruppe „The Mechanical Animals“ zu einem Rock-Star vermarktet.


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Marilyn Manson: 21 YEARS IN HELL

Der britische Fotograf Perou folgt Marilyn Manson seit 21 Jahren mit der Kamera. Die Kollaboration begann 1998 mit einem Covershooting für ein Magazin. Daraus entstand eine Art Vertrauensverhältnis, wodurch Perou zum präferierten Fotografen des US-Schock-Rockers wurde. Das Ergebnis aus all den Jahren findet sich nun in 21 YEARS IN HELL. In dem gebundenen Buch sind über 350 Fotos zu finden. Unter den Porträts, Behind the Scenes- und Bühnenfotos finden sich teilweise unveröffentlichte Aufnahmen, die einen Einblick in die Welt von Marilyn Manson bieten. Perou schreibt zu dem Buch, das bei Reel Art Press erscheint: "Es ist eine Fragmentsammlung ohne spezielle…
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