Toggle menu

Metal Hammer

Search
Spezial-Abo

Metal-Clubs: Darum ist das Backstage in München legendär

von
teilen
twittern
mailen
teilen

Metal-Paradies

Dementsprechend wird auch Metal im Backstage immer noch groß geschrieben, sieht man sich den Veranstaltungskalender etwas genauer an. Stocker, im Herzen ein Metaller, bestätigt: „Ich freue mich immer, wenn viele Leute zu den Metal-Konzerten kommen. Das ist schließlich die Musik, die ich selbst cool finde. Es ärgert mich, dass Metal von vielen kulturkritisch gar nicht geschätzt wird.“ Schließlich ist auf Metal Verlass: Die Bands sind pflichtbewusst, die Fans treu und kommen gerne wieder. „Besucher mögen Beständigkeit, weil sie genau wissen, was sie bekommen“, resümiert Lazak. Und dennoch gibt man sich auch im Live-Bereich in gewissem Maß risikofreudig und etabliert zwei eigene kleine Festivals – sowohl um die Szene zu unterstützen, als auch die Vielfältigkeit der Musikrichtung auszuwalzen. Mit Erfolg: Das von METAL HAMMER präsentierte Dark Easter Metal Meeting mit My Dying Bride als Headliner besuchten dieses Jahr knapp 1.500 Fans; Under The Black Moon, ein Festival für die Doom- und Avantgarde-Szene, konnte mit 1.300 Zu-schauern glänzen. Lazak schmunzelt: „Eigentlich war Under The Black Moon eine Spinnerei von uns. Schön zu sehen, dass es ein Erfolg war und wir als Club überhaupt dazu in der Lage sind, so etwas -realisieren zu können.“ Man traut sich was und hat keine Angst vor anderen Veranstaltungen oder Clubs. Finden in der Stadt Großveranstaltungen statt, wie zum Beispiel das Rockavaria im Mai, wird im Backstage kurzerhand das Programm angepasst und Aftershows ausgerichtet, um den Besuchern einen Mehrwert zu bieten. Auch während der Wiesn-Zeit gibt das Backstage nicht klein bei, sondern kreiert eigene Oktoberfest-Specials und liefert somit den Gästen fernab des Bierwahnsinns eine entspannte Atmosphäre. Kurzum: Der Club ist 365 Tage im Jahr auf Betriebstemperatur.

Free & Easy

Heiß geht es auch bei ihrem selbst geschaffenen Live-Konzept „Free & Easy“ her. Es entstand aus der Not heraus, das Sommerloch stopfen zu müssen. Bevor man den Laden mehrere Wochen zusperrt, hatte Stocker die Idee, Fans durch Gratiskonzerte, die komplett durch den Getränkeverkauf gegenfinanziert sind, auf das Veranstaltungsgelände zu locken. Ausschlaggebend für den Erfolg ist die Tatsache, dass es sich um Bands handelt, die in den Szenen bereits bekannt sind. So haben beispielsweise schon Agnostic Front, -Monster Magnet oder auch Sepultura auf dem Free & Easy gespielt, was streckenweise zur Überfüllung des Ladens führte. Um den Fans bei ihren Lieblings-Bands Einlass zu garantieren, kann man mittlerweile Reservierungen zum kleinen Preis buchen, was von den Gästen als Service gerne angenommen wird. Auch 2016 ist das Programm sehr metal-lastig, wie die unten stehenden Termine des 18 Tage andauernden Feiermarathons zeigen. Und nicht nur die Zuschauer sind die Gewinner des Abends, wie Lazak weiß: „Für jede Band kommen dreimal so viele Fans wie auf einer Bezahl-Show. Dadurch haben diese auch eine Chance, ihre Zielgruppe zu vergrößern.“


teilen
twittern
mailen
teilen
Auf der Couch mit Sharon den Adel von Within Temptation

>>> das vollständige Interview mit Within Temptation-Sängerin Sharon den Adel lest ihr in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER Was war der skurrilste Job, den du jemals ausgeübt hast? Ich habe einige aus heutiger Sicht eher seltsame Sachen gemacht. Dazu gehören Tomaten pflücken, Ostereier in einer Schokoladenfabrik herstellen und Teller waschen. Mit dreizehn Jahren hatte ich meinen ersten Job: Werbung austragen. Ich habe mich immer selbst finanziert. Wann und wo hattest du das erste Mal Sex? Oh, bitte... Und das letzte Mal? Oh, bitte... Wen würdest du gerne mal neben dir auf der Bettkante sitzen haben? Oh, bitte... Wie würdest du…
Weiterlesen
Zur Startseite