Toggle menu

Metal Hammer

Search

Premieren-Bericht: „Metaller die auf Brüste starren“

von
teilen
mailen
teilen

Am 05.05.2011 feiert eine Dokumentation über die „wahre“ Natur des Wacken-Publikums ihre Premiere in Berlin: „Metaller die auf Brüste starren“. Der Titel verspricht einiges.

Im kleinen Moviemento-Kino herrscht familiäre Atmosphäre. Noch ehe alle 35 Besucher im Saal sind, betreten die Regisseure und Produzenten Dmitry April und Thorsten Hänseler den Raum – mit Jackett und ein paar Flaschen Bier am Leib. Nach eigener Aussage könne man diesen Film ohne Alkohol nämlich nicht überstehen.

Vor Filmbeginn wurden noch schnell ein paar Zitate und Kritiken über den eigenen Film gelesen, hier und da wird gelacht. Ganz klar, die Macher nehmen sich selbst nicht wirklich ernst, das Publikum tut es spätestens nun auch nicht mehr.

Endlich wird das Licht gedämmt, eine ernste Stimme erklärte, was das Schlimmste auf einem Open Air ist: wenn das Bier alle ist! Ähnlich niveauvoll geht der Film weiter. Was die Macher wirklich erreichen wollten, ist nur schwer auszumachen.

Ob man „Metaller die auf Brüste starren“sehen sollte? Gute Frage. Die Redaktion überlegt noch und wird es euch in der nächsten Ausgabe des METAL HAMMER sagen.

teilen
mailen
teilen
Soundgarden: Die Grunge-Band hörte in den Neunzigern Metal

Metal und Grunge waren sich lange Zeit bekanntermaßen spinnefeind. Doch wie Soundgarden-Gitarrist Kim Thayil in einem Interview mit ‘Turn Out A Punk’ erklärte, konnte er bereits damals Bands wie Metallica, Exodus oder Metal Church viel abgewinnen. Dabei seien beide Genres stilistisch gar nicht so weit voneinander entfernt, wie der Musiker ausführt. Kein Konkurrenzdenken „Wir mochten Metallica [...]. Die Thrash-Szene – sie hatten sich sehr stark mit der Punk-Szene vermischt – war unabhängig und nicht so radiotauglich, MTV-orientiert oder Pop-lastig“, sagte Thayil. „Wir hörten schon Metal Church. Und ich kannte Trouble und Exodus, deren Platten hatten wir also. Tatsächlich war es…
Weiterlesen
Zur Startseite