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Produzenten-Special: Ross Robinson

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Wer es als Musiker nicht schafft, wird Produzent: So lautet eine weit verbreitete These, die auch im Falle von Ross Robinson greift. Er beginnt seine musikalische Laufbahn an der Seite des heutigen Machine Head-Drummers Dave McClain in der Thrash Metal-Band Murdercar. Doch schon bald entdeckt er sein Faible für das Produzieren.

In den Neunzigern macht sich Robinson fortan einen Namen als „Godfather des New Metal“: Er entdeckt, produziert und fördert Bands wie Korn, Limp Bizkit sowie Slipknot und verpasst ihnen einen charakteristischen Sound, mit dem die genannten Gruppen bis heute identifiziert werden.

Welches war deine bislang spannendste Produktion und warum?

The Cure. Sie sind meine absolute Lieblingsband, und daher war es schön, mein ganzes Herzblut reinlegen zu können.

Wie bereitest du dich auf eine Produktion vor?

Falls ich einen besonders klaren Blick benötige, ziehe ich mein zehntägiges Hardcore-Programm durch: kein Essen, nur Kräuter und Säfte. Sich da spirituell reinfallen zu lassen, weckt neue Kräfte, um voll attackieren zu können. Musik kommt von innen, also höre ich ganz genau hin, was mein Bauchgefühl mir sagt.

Was erwartest du von den Musikern im Studio?

Ich möchte, dass sie ohne Scheuklappen denken. Eigentlich funktioniert der Rest dann automatisch. Meine Erwartungshaltung ist enorm: Wenn ich merke, dass jemand faul ist, kann ich sehr unangenehm werden, egal, ob es sich um meinen Techniker oder ein Band-Mitglied handelt.

Welches Album aus deiner Karriere erfüllt dich mit Stolz?

Das Korn-Debüt.

Du hast auch für Vanilla Ice und sein New Metal-Album gearbeitet, eine Neuaufnahme von ‘Ice, Ice Baby’ inklusive. Funktioniert hat das nicht wirklich…

Doch: Weil es Spaß gebracht hat. Er ist ein guter Junge! Außerdem steht er wie ich aufs Motocross-Fahren…

War das Slipknot-Debüt tatsächlich eine solche Psychotherapie, wie sie sich für einen Außenstehenden anhört oder doch eher „kontrolliertes Chaos“?


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#DaheimDabeiKonzerte: Roger O’Donnell (The Cure) im Stream

Populär wurde Roger O’Donnell als Keyboarder von The Cure, doch als Solokünstler widmet er sich Neuer Klassik statt Pop. "Orchesterklänge wirken ehrlicher. Hinter einem Cello kann man sich verstecken. Aber nicht hinter der Musik des Cellos. Diese Kompositionen müssen stärker sein als im Pop." Das Cello dominiert auch 2 RAVENS, O’Donnells neues Soloalbum. Es enthält Gute-Nacht-Lieder über Winter in der Grafschaft Devon, verwunschene Häuser und verlassene Züge. Jennifer Pague von der Band Vita And The Woolf brachte hauchzarte Gesänge ein, wie auf der Vorab-Single THE HAUNT zu hören. O’Donnell spielte dazu sein Piano und produzierte die acht Stücke. https://www.youtube.com/watch?v=X7S4teL0vWg Roger…
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