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Metal Hammer

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Anomalie VISIONS

Black Metal, Art Of Propaganda/Edel (7 Songs / VÖ: 17.3.)

6/ 7
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Dass es im deutschsprachigen Depri-Untergrund derzeit heiß und hoch hergeht, dürfte Anhängern von Black- und Post Metal bewusst sein.

Und auch die Österreicher Anomalie, die sich mittlerweile vom Soloprojekt des Harakiri For The Sky-Live-Gitarristen Christian „Marrok“ Brauch zur echten Band entwickelt haben, legen mit VISIONS ihr drittes Album nach – ein stürmisch-brachiales, tiefgehendes Manifest der Sinne: Das in sieben Visionen auf-geteilte 52-minütige Werk verbindet rauen bis rasenden Schwarzmetall-Charme mit ausgemergelten Growls und reißt den Hörer mit packenden, auf den Punkt gezockten Riffs (‘Vision II: The Wanderer’; stark: ‘Vision V: Starless Nights’) und ein-geflochtenen Passagen der Schwermut mit. Atmosphärische Details wie düstere Chöre und Akustikgitarre (‘Vision III: A Monument’), schmerzerfüllter Klargesang und Klavier (‘Vision IV: Illumination’), ein mehrstimmig intoniertes Intermezzo (‘Vision VI: White Forest’) oder eine weibliche Sprecherin (‘Vision VII: One With The Soil’) fungieren als stimmiges Beiwerk und stimulieren die Phasen des rasenden Weltschmerzes nur noch stärker.

Anhören, an sich heranlassen – und auf Nimmerwiedersehen darin versinken!

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